Tempelglanz, Bergnebel und Strand am Golf von Thailand

Von Bangkok über den Norden nach Koh Samet

Phu Chi Fah & Nebelmeer Wat Rong Khun — der Weiße Tempel Individuell anpassbar

Erst der Nebel über den Bergen, dann die Stille am Meer

Bangkok eröffnet die Reise mit einem Tag unter privater Führung — Königspalast, Wat Pho und eine Bootsfahrt durch die Kanäle von Thonburi. Von dort führt die Route in die Bergwelt des Nordens: Trekking und Sonnenaufgang über dem Nebelmeer am Phu Chi Fah, der Weiße Tempel und das Goldene Dreieck bei Chiang Rai, Doi Suthep und der Doi Inthanon Nationalpark bei Chiang Mai. Den Ausklang bilden fünf Tage auf Koh Samet — Strand und Ruhe am Golf von Thailand, ohne festes Programm.

Dauer 16 Tage / 15 Nächte
Start / Ende Bangkok → Bangkok
Reiseart Private Kombireise
Durchführung Täglich startbar
Reiseleitung Englischsprachig / Deutschsprachig
Richtpreis 1.875 € p.P.

Der Verlauf Ihrer Kombireise

Von der Hauptstadt durch das Bergland an den Golf von Thailand

Von Bangkok führt die Reise nordwärts in die Bergregionen um Chiang Rai — mit Trekking und Sonnenaufgang am Phu Chi Fah, dem Weißen Tempel und dem Goldenen Dreieck. Über Chiang Mai mit Doi Suthep und dem Doi Inthanon Nationalpark geht es schließlich an die Küste: fünf Tage auf Koh Samet am Golf von Thailand.

  1. 1 Bangkok
  2. 2 Chiang Rai
  3. 3 Phu Chi Fah
  4. 4 Chiang Rai
  5. 5 Chiang Mai
  6. 6 Koh Samet
  7. 7 Bangkok

Ihr Reiseverlauf im Detail

Sechzehn Tage — Bangkok, die Berge des Nordens und Koh Samet

Bangkok macht den Auftakt — ein freier Ankunftstag, dann ein Tag ganz unter privater Führung. Es folgt die Bergwelt: drei Nächte in Chiang Rai mit Tempeln und Teeplantagen, ein Abstecher nach Phu Chi Fah für den Sonnenaufgang über dem Nebelmeer, zurück nach Chiang Rai und weiter nach Chiang Mai mit Doi Suthep und dem Doi Inthanon Nationalpark. Den Abschluss bilden fünf Tage auf Koh Samet — Strand und Stille am Golf von Thailand, ohne festes Programm.

1. Tag

Bangkok

Ankunft in Bangkok Ankunft in Bangkok

Mit der Ankunft am Flughafen Suvarnabhumi beginnt eine Stadt, die nie ganz zur Ruhe kommt. Ihr Fahrer erwartet Sie bereits und bringt Sie ins Hotel im Sathorn-Viertel, mitten im Finanzdistrikt Bangkoks.

Der restliche Tag gehört ganz Ihnen — Zeit, sich vom Flug zu erholen oder direkt loszuziehen und einen ersten Eindruck der Stadt zu sammeln. Wer nicht weit gehen möchte: kleine Läden und das Treiben der Stadt liegen in unmittelbarer Hotelnähe.

Für den Abend lohnt sich ein Spaziergang durch die belebten Straßen rund um Sathorn — Garküchen öffnen mit der Dämmerung, das Angebot reicht von gebratenen Nudeln bis zu gegrilltem Fisch. Ein ruhiger erster Kontakt mit Bangkok, bevor das Programm morgen beginnt.

Bangkok Skyline in der Abenddämmerung zum Auftakt einer Reise durch Thailand

Übernachtung (Vorschlag) · 2 Nächte

Mode Sathorn Hotel Bangkok · Deluxe Mode Zimmer
2. Tag

Bangkok – Private Stadtbesichtigung FM

Khlongfahrt durch Thonburi · Königspalast & Wat Phra Kaeo · Wat Pho – Liegender Buddha Khlongfahrt durch Thonburi
FM

Der zweite Tag in Bangkok gehört dem Gold und der Geschichte zweier Königreiche — von einer der größten Massivgoldstatuen der Welt bis zum heiligsten Tempel des Landes. Ihr Guide holt Sie gegen 8:30 Uhr im Hotel ab.

Erste Station ist der Wat Traimit am Rand von Chinatown: Hinter unscheinbaren Mauern wartet eine drei Meter hohe Buddha-Statue aus rund 5,5 Tonnen Gold, zu etwa 83 Prozent reinem Material gegossen im 13. Jahrhundert, zur Zeit König Ramkhamhaengs. Jahrhundertelang verbarg eine Gipsschicht das Gold vor Plünderern — entdeckt wurde der Schatz erst, als die Statue 1955 bei einem Umzug zu Boden fiel und der Stuck aufsprang. Im angeschlossenen Yaowarat Chinatown Heritage Center lässt sich das angrenzende Stadtviertel vertiefen.

Die Fahrt führt weiter durch Chinatown und vorbei am Blumenmarkt, bevor der Königspalast erreicht wird — 21,8 Hektar ummauertes Areal, über ein Jahrhundert lang Sitz der Könige Siams. Im Inneren liegt der Wat Phra Kaeo mit dem Smaragd-Buddha, einer der heiligsten Statuen des Landes, dazu Empfangshalle, königliches Gästehaus und Totenhalle.

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt der Wat Pho mit dem liegenden Buddha — 46 Meter lang, 15 Meter hoch, vollständig mit Blattgold überzogen. Die Statue symbolisiert Buddhas Eintritt ins Nirwana; an den Füßen zeigen 108 Perlmutt-Intarsien ebenso viele günstige Zeichen. Wat Pho gilt zudem als Geburtsstätte der traditionellen Thai-Massage.

Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant wartet ein Ortswechsel: Vom Ufer des Chao Phraya aus geht es im Boot durch die Khlongs von Thonburi, vorbei an Holzhäusern auf Stelzen und kleinen Tempeln am Wasser. Das Boot bringt Sie schließlich zum Wat Arun, dem Tempel der Morgenröte, dessen Türme über und über mit zerbrochenem Porzellan besetzt sind — der Überlieferung nach sammelte König Rama III. die Scherben aus der ganzen Stadt, um den Bau zu vollenden.

Gegen 17 Uhr endet der Tag mit der Rückfahrt zum Hotel — zwei Tempel, ein Palast und ein Fluss, an dem sich Bangkoks Geschichte in Gold und Porzellan ablesen lässt.

Großer Palast in Bangkok mit Chakri Maha Prasat Palast
Longtailboote auf dem Chao Phraya — freier Tag in Bangkok während der Kleingruppenreise
3. Tag

Bangkok – Chiang Rai F

Flug von Bangkok nach Chiang Rai Flug von Bangkok nach Chiang Rai ca. 690 km (Luftlinie) · ca. 1 Std. 20 Min. (Flugzeit)
F

Der Norden ruft — und der Weg dorthin führt durch die Luft. Ihr Fahrer bringt Sie am Morgen vom Hotel zum Flughafen Suvarnabhumi, von wo ein Direktflug nach Chiang Rai startet. Knapp 690 Kilometer und rund 1 Stunde 20 Minuten später liegt Bangkoks Häusermeer weit hinter Ihnen — unter den Tragflächen wird die Landschaft grüner und bergiger.

Am Flughafen Chiang Rai wartet bereits Ihr Fahrer und bringt Sie ins Hotel im Stadtzentrum. Was jetzt folgt, bleibt ganz Ihnen überlassen — die Provinzhauptstadt hat ein überschaubares, gut zu Fuß erreichbares Zentrum, perfekt für einen ersten Streifzug auf eigener Faust.

Für den Abend lohnt sich ein Besuch des Nachtmarkts, bequem mit dem TukTuk zu erreichen — eines der angenehmsten Fortbewegungsmittel der Stadt. Streetfood-Stände, Handarbeiten aus den Dörfern der Umgebung und ein Treiben, das spürbar gelassener wirkt als das Bangkoks der letzten beiden Tage.

Chiang Rai Clock Tower am Abend mit Fahrradrikscha in Nordthailand

Übernachtung (Vorschlag) · 3 Nächte

Le Patta Hotel · Superior Zimmer
4. Tag

Chiang Rai – Private Stadtbesichtigung & Trekking FM

Weißer Tempel (Wat Rong Khun) · Blauer Tempel (Wat Rong Suea Ten) · Schwarzes Haus (Baan Dam) Weißer Tempel (Wat Rong Khun)
FM

Der vierte Tag gehört der Kunst und den Bergen — drei sehr unterschiedlichen Tempelwelten am Vormittag, dichtem Grün und einem Bergdorf am Nachmittag.

Erste Station ist der Wat Rong Khun, besser bekannt als der Weiße Tempel: Seit 1997 baut der Künstler Chalermchai Kositpipat hier an seiner Vision aus strahlend weißem Stuck und tausenden eingelassenen Spiegelscherben — ein Werk, das nach eigener Aussage erst um das Jahr 2070 vollendet sein wird. Es folgt der Wat Rong Suea Ten, der Blaue Tempel: Sein Name bedeutet „Tempel des tanzenden Tigers“, sein tiefes Kobaltblau mit goldenen Verzierungen bildet einen bewussten Kontrast zum Weiß seines berühmteren Nachbarn. Dritte Station ist das Schwarze Haus, Baan Dam — kein Tempel, sondern ein Ensemble aus rund vierzig dunklen Holzgebäuden des 2014 verstorbenen Künstlers Thawan Duchanee, ausgestattet mit Tierknochen, Fellen und Skulpturen, die sich mit Leben und Vergänglichkeit auseinandersetzen.

Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant führt die Fahrt aus der Stadt hinaus in Richtung Berge. Unterwegs reihen sich ein chinesisches Flüchtlingsdorf, eine Teeplantage und ein Wasserfall als Zwischenstopps aneinander, bevor die eigentliche Wanderung beginnt: hinauf zu einem Aussichtspunkt und weiter zu einem Dorf der Lahu, einem der Bergvölker Nordthailands. Vor der Rückfahrt wartet noch ein Stopp an heißen Quellen — Gelegenheit, die Füße kurz ins warme Wasser zu halten, bevor es zurück nach Chiang Rai geht.

Am späten Nachmittag erreichen Sie wieder Ihr Hotel — ein Tag, der von goldverzierten Tempeln bis zu stillen Bergpfaden reichte.

Brücke der Wiedergeburt am Weißen Tempel Wat Rong Khun in Chiang Rai
5. Tag

Chiang Rai – Privater Tagesausflug Goldenes Dreieck FM

Choui Fong Teeplantage · Doi Tung Königsvilla & Garten · Goldenes Dreieck Choui Fong Teeplantage
FM

Teehügel, Königsgeschichte und eine Landesgrenze — der heutige Ausflug führt aus der Stadt hinaus bis an den Rand Thailands.

Erste Station ist die Choui Fong Teeplantage, rund eine Autostunde nördlich von Chiang Rai: Auf sanften Hügeln wachsen Oolong- und grüner Tee in geschwungenen Reihen, in der angeschlossenen Teestube lässt sich der frische Ernteertrag direkt verkosten.

Weiter geht es hinauf nach Doi Tung, einem der höchsten Berge der Provinz. Auf dem Gipfel liegt die ehemalige Residenz der Königsmutter Srinagarindra, umgeben von einem weitläufigen botanischen Garten mit Blick über die bewaldeten Hänge — ein Ort, an dem sich königliche Geschichte und Landwirtschaftsprojekte zur Wiederaufforstung der einst kahlen Bergregion verbinden.

Von dort führt die Fahrt weiter nach Mae Sai, dem nördlichsten Punkt Thailands: Eine Brücke über den Sai River markiert die Grenze, dahinter beginnt mit Tachilek bereits Myanmar. Sie schlendern über den belebten Grenzmarkt, vorbei an Ständen mit Kunsthandwerk, Kleidung und Souvenirs aus beiden Ländern, während der Wat Phra That Doi Wao auf seinem Hügel einen weiten Blick über Stadt und Grenzfluss freigibt.

Letzte Station des Tages ist das Goldene Dreieck bei Sop Ruak — der Punkt, an dem Mekong und Ruak-Fluss aufeinandertreffen und Thailand, Laos und Myanmar nur einen Blick voneinander trennt. Die Region war über Jahrzehnte für ihren Opiumanbau bekannt; heute erinnert vor allem die Landschaft selbst daran, wie nah hier drei Länder beieinanderliegen.

Am Abend kehren Sie zurück nach Chiang Rai — ein Tag, der Tee, Königsgeschichte und Landesgrenzen in wenigen Stunden vereinte.

Blumengärten der Mae Fah Luang Garden am Doi Tung in Chiang Rai
6. Tag

Chiang Rai – Phu Chi Fah FMA

Sonnenuntergang am Phu Chi Fah · Phu Sang Nationalpark – Heiße Quellen · Magic Mountain Café – Nebelblick Sonnenuntergang am Phu Chi Fah ca. 100 km · ca. 2 Std.
FMA

Die östlichen Bergregionen der Provinz sind heute das Ziel — deutlich stiller als alles, was die vergangenen Tage gezeigt haben. Gegen 8:30 Uhr verlassen Sie Chiang Rai in Richtung Phu Langka, einem versteckt gelegenen Dorf, das für seine Panoramablicke über nebelverhangene Täler bekannt ist.

Unterwegs liegt das „Magic Mountain“-Café, ein guter Grund für eine Pause: Von der Terrasse aus reicht der Blick über dschungelbedeckte Hügel und tief hängende Nebelfelder. Weiter geht die Fahrt nach Chiang Kham, wo mitten in der Kleinstadt ein unerwarteter Fund wartet — der Wat Nantaram, ein Tempel im traditionellen burmesischen Stil, vollständig aus Holz errichtet und mit filigranen Schnitzereien überzogen. Die Atmosphäre hier ist eine andere als bei den Tempeln der vergangenen Tage: leiser, dunkler, ohne Gold und Spiegelglas.

Von Chiang Kham aus bringt Sie die Fahrt weiter in den Phu Sang Nationalpark, der sich über die Grenze der Provinzen Chiang Rai und Phayao erstreckt: dichter Wald, Tropfsteinhöhlen und ein ungewöhnlicher Wasserfall, dessen Quelle warmes, mineralreiches Wasser ist. Das Mittagessen gibt es unterwegs.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis Phu Chi Fah, einem der bekanntesten Aussichtspunkte Nordthailands. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Resort nahe dem Gipfel — und wenn das Wetter mitspielt, taucht der Sonnenuntergang über den Bergketten an der laotischen Grenze den Himmel in Orange und Rot. Der Abend gehört der Stille: frische Bergluft, kein Verkehrslärm, nur die Umrisse der Hügel im letzten Licht.

Sonnenaufgang über dem Nebelmeer am Phu Chi Fah in Chiang Rai

Übernachtung (Vorschlag)

Lak Phu Chi Fa Resort 2 · Standard Zimmer
7. Tag

Phu Chi Fah – Chiang Rai FM

Sonnenaufgang am Phu Chi Fah · Nebelmeer über den Tälern · Wanderung zu zwei Aussichtspunkten Sonnenaufgang am Phu Chi Fah ca. 100 km · ca. 2 Std.
FM

Frühstart, lange bevor der Himmel hell wird: Gegen 5 Uhr morgens brechen Sie zum Aussichtspunkt Phu Chi Fah auf. In der klaren, kühlen Morgenluft führt der Weg in wenigen Minuten zum Gipfel hinauf.

Was sich dort zeigt, hängt vom Wetter ab — aber mit etwas Glück liegt unter Ihnen ein Meer aus Nebel: dichte Schwaden, die sich sacht über die Täler legen, während die ersten Sonnenstrahlen den Himmel langsam in Gold tauchen. Besonders zwischen November und Januar ist dieses Schauspiel an klaren Morgen oft eindrucksvoll. Wer hier oben steht, blickt bereits über die Grenze: Laos beginnt nur wenige Kilometer entfernt.

Zurück im Resort wartet ein gemütliches Frühstück, bevor der zweite Teil des Tages beginnt — eine Wanderung zu zwei weiteren Aussichtspunkten der Region: Phu Chi Dao und Doi Pha Tang. Beide liegen abseits der üblichen Pfade und bieten einen ebenso weiten Blick tief nach Laos hinein, nur deutlich ruhiger als der bekanntere Phu Chi Fah. Unterwegs gibt es ein rustikales Picknick mitten in der Berglandschaft. Kein Programm, nur Aussicht und Stille.

Am Nachmittag treten Sie die Rückfahrt nach Chiang Rai an, wo Sie am frühen Abend ankommen. Der Rest des Tages steht Ihnen frei — ob ein letzter Bummel durch die Altstadt oder einfach Ruhe nach einem frühen Start: Die vergangenen Tage in den Bergen klingen hier aus.

Morgenstimmung mit Nebelmeer am Phu Chi Fah in Chiang Rai

Übernachtung (Vorschlag)

Le Patta Hotel · Superior Zimmer
8. Tag

Chiang Rai – Chiang Mai F

ca. 190 km · ca. 3 Std.
F

Nach vier Tagen rund um Chiang Rai wechselt heute die Kulisse — die Fahrt nach Chiang Mai führt mitten durch die Bergketten des Nordens.

Ihr Fahrer holt Sie am Morgen im Hotel ab. Die rund drei Stunden auf der Straße ziehen sich nicht: Reisterrassen wechseln sich mit bewaldeten Hügeln ab, dazwischen kleine Dörfer und Aussichten, die sich erst beim zweiten Hinsehen erschließen.

Am Nachmittag erreichen Sie Chiang Mai und checken in Ihrem Hotel ein. Für den Abend lohnt sich ein Besuch des Nachtbasars: Stände mit nordthailändischem Kunsthandwerk, Streetfood-Garküchen und ein Stimmengewirr, das sich deutlich von der Ruhe der vergangenen Bergtage unterscheidet — die zweite Hälfte der Reise beginnt mit einem spürbaren Tempowechsel.

Berglandschaft und Dorf Mae Salong in den Bergen von Chiang Rai

Übernachtung (Vorschlag) · 3 Nächte

Bodhi Serene - Chiang Mai · Premium Zimmer
9. Tag

Chiang Mai – Private Stadtbesichtigung FM

Wat Phra Singh – Lanna-Architektur · Queen Sirikit Botanical Garden · Wat Doi Suthep – Bergtempel Wat Phra Singh – Lanna-Architektur
FM

Ein Wassergraben, einst Teil der Stadtbefestigung, zieht bis heute die Grenze um Chiang Mais Altstadt — und genau dort beginnt der heutige Tag, sobald Ihr Reiseleiter Sie gegen 8:30 Uhr im Hotel abholt.

Die erste Runde führt einmal um den historischen Stadtkern, mit einem Stopp am Wat Phra Singh: Die Lai-Kham-Kapelle im Inneren zählt zu den schönsten Beispielen klassischer Lanna-Architektur, dazu kommt der hoch verehrte Phra-Singh-Buddha, dem die Statue ihren Namen verdankt.

Vom Tempel ist es nicht weit zum Ping-Fluss: Der Warorot Markt zählt zu den größten Frischmärkten der Stadt — Gewürze, Stoffe, frische Ware aus den umliegenden Provinzen, dazwischen Einheimische beim täglichen Einkauf. Nebenan liegt der Ton Lanyai Markt, kleiner und ruhiger, mit Blumen in dichten Reihen.

Am Pier des Wat Chai Mongkol wartet ein Longtailboot. Die Fahrt auf dem Ping geht ruhig voran — Holzstege, üppige Gärten, vereinzelte Fischerboote, der Lärm der Stadt bleibt zurück. Am Ende der Bootsfahrt liegt ein kleines Farmhaus am Flussufer, ein stiller Kontrast zum geschäftigen Markt von eben.

Nach dem Mittagessen unterwegs führt die Fahrt ins Mae Sa Tal, rund 15 Kilometer nördlich der Stadt. Im Queen Sirikit Botanical Garden, der vor allem der Erforschung und dem Erhalt der thailändischen Flora dient, führt ein 400 Meter langer Pfad durch die Baumkronen — Blick von oben auf ein Stück Regenwald, das von unten ganz anders wirkt.

Den Abschluss bildet der Wat Doi Suthep, das Wahrzeichen der Stadt auf knapp 1.000 Metern Höhe. Der Transfer zurück ins Hotel schließt sich an. Bei klarem Himmel liegt Chiang Mai von hier oben wie ausgebreitet vor Ihnen — ein Bild, das den ganzen Tag in einem Blick bündelt.

Goldene Chedi des Wat Phra That Doi Suthep in Chiang Mai
10. Tag

Chiang Mai – Privater Tagesausflug Doi Inthanon FM

Zwillingspagoden – König & Königin · Wasserfälle Mae Klang & Wachirathan · Hmong-Markt und Bergdörfer Zwillingspagoden – König & Königin
FM

Der höchste Punkt des Landes liegt heute auf dem Programm — eine knapp zweistündige Fahrt bringt Sie auf 2.565 Meter, vorbei an Klimazonen, die in Thailand sonst nirgends so dicht aufeinanderfolgen. Ihr Reiseleiter holt Sie gegen 8:30 Uhr im Hotel ab.

Wenige Meter unterhalb des Gipfels stehen zwei Pagoden, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zusammengehören: Phra Mahathat Naphamethanidon, errichtet 1987 zum 60. Geburtstag von König Bhumibol, und Phra Mahathat Naphaphonphumisiri, die der Königin Sirikit 1992 zum gleichen Anlass gewidmet wurde. Beide stehen in sorgfältig angelegten Gärten, umgeben von Wolkenwald, der je nach Tageszeit zwischen den Türmen hindurchzieht.

Auf dem Weg nach oben und unten reihen sich die Wasserfälle des Parks: der Mae Klang nahe dem Eingang, der Siriphum mitten in der königlichen Agrarstation und der Wachirathan, der mit voller Wucht über eine Felskante stürzt — der kräftigste von allen. Dazwischen Wanderpfade durch dichten Nebelwald, wo Hunderte Vogelarten leben, mehr als in jedem anderen Nationalpark des Landes, und im Frühjahr wilde Orchideen zwischen Moosen und Farnen blühen.

Das Mittagessen gibt es im Park, danach öffnet sich der bunte Hmong-Markt — Stände mit Bergfrüchten, Gewürzen und Handarbeiten der umliegenden Dörfer. Den Tag beschließen Besuche in den Dörfern Klang Mong und Baan Khun, wo Karen und Hmong vom Kaffeeanbau und der Zucht seltener Zierpflanzen leben — eine Lebensgrundlage, die erst durch königliche Agrarprojekte wie das auf Doi Inthanon selbst entstanden ist.

Am späten Nachmittag endet die Tour zurück in Chiang Mai — der letzte Tag in den Bergen, bevor morgen die Küste wartet.

Sonnenaufgang an den Königspagoden Phra Maha Dhatu Naphamethinidon im Doi Inthanon Nationalpark
11. Tag

Chiang Mai – Rayong – Koh Samet F

Flug von Chiang Mai nach U-Tapao Flug von Chiang Mai nach U-Tapao ca. 711 km (Luftlinie) · ca. 1 Std. 20 Min. (Flugzeit)
F

Ihr Fahrer bringt Sie am Morgen zum Flughafen Chiang Mai. Der Flug nach U-Tapao dauert rund eine Stunde zwanzig — die Berge des Nordens verschwinden, weiter südlich kommt die Küste in Sicht.

Am Flughafen U-Tapao wartet bereits Ihr Fahrer und bringt Sie zum Ban Phe Pier. Von dort setzen Sie per Fähre oder Speedboot über nach Koh Samet — die letzte Etappe der Reise, diesmal über Wasser statt über Land.

Koh Samet ist kleiner und ruhiger als die bekannteren Inseln weiter südlich: weißer Sand, kurze Wege, kein großer Ort, der sich aufdrängt. Nach dem Einchecken im Resort bleibt der restliche Tag frei — ein erster Strandspaziergang zum Sonnenuntergang, ein Bad im Meer oder einfach ankommen nach den vergangenen Tagen in den Bergen.

Luftaufnahme der Strände von Koh Samet im Golf von Thailand

Übernachtung (Vorschlag) · 5 Nächte

Saikaew Beach Resort · Deluxe Zimmer
12. – 15. Tag

Koh Samet F

Freie Tage am Golf von Thailand Freie Tage am Golf von Thailand
F

Koh Samet braucht kein festes Programm — die nächsten Tage gehören Ihnen ganz allein.

Direkt vor dem Resort liegt der Sai Kaew Beach, mit fast einem Kilometer Länge der Hauptstrand der Insel: feiner weißer Sand, Restaurants und Bars in Laufweite, am Abend Feuershows direkt im Sand. Wer es ruhiger mag, findet wenige Gehminuten weiter den Ao Hin Khok — durch ein paar Felsen vom Trubel getrennt, mit derselben Strandqualität.

Die Insel gehört größtenteils zum Khao Laem Ya – Mu Ko Samet Nationalpark: vierzehn Strände auf gerade einmal sechseinhalb Kilometern Länge, dazwischen Aussichtspunkte und kleine Pfade durchs Inselinnere. Bootsausflüge zu den vorgelagerten Inseln bringen Sie zu Schnorchelspots mit Korallenriffen, ein Roller lässt sich für eigene Erkundungen mieten.

Die Abende verbringen Sie am Strand — frischer Fisch und Meeresfrüchte in einem der Restaurants direkt im Sand, dazu der Blick aufs Wasser, das sich in der Dämmerung allmählich verfärbt.

Luftaufnahme eines weißen Sandstrandes mit türkisblauem Meer auf Koh Samet
16. Tag

Koh Samet – Bangkok F

Abreise vom Paradies Abreise vom Paradies ca. 177 km (Ban Phe–Bangkok) · ca. 2,5–3 Std.
F

Ein letztes Frühstück mit Blick aufs Wasser, dann heißt es Abschied nehmen von der Insel. Der Fahrer bringt Sie zum Pier, von wo die Fähre Sie in rund dreißig Minuten zurück zum Festland bringt — ein letzter Blick auf Koh Samet, das hinter dem Kielwasser kleiner wird.

In Ban Phe wartet bereits ein klimatisierter Wagen für die rund zweieinhalb- bis dreistündige Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok. Die Strecke führt durch das ländliche Zentralthailand — Reisfelder, kleine Ortschaften, der Alltag abseits der Touristenrouten.

Am Flughafen endet die Reise — sechzehn Tage zwischen Tempeln, Bergnebel und Meer liegen hinter Ihnen.

Sonnenuntergang am Strand von Koh Samet mit farbenprächtigem Himmel

Leistungen & Preise

Was bei dieser Reise bereits enthalten ist

Jede unserer Thailand Rundreisen wird individuell für Sie geplant – die nachfolgenden Leistungen zeigen, was in dieser Reise bereits enthalten ist. Unser Richtpreis basiert auf 2 Reisenden in der regulären Saison und ist bewusst reell kalkuliert – ohne „ab"-Preise auf Basis unrealistischer Wechselkurse oder Gruppengrößen. Je nach Reisezeitraum, Hotelwahl oder Anzahl der Reisenden Personen kann Ihr persönlicher Preis auch günstiger ausfallen.

Inkludierte Leistungen

Alle Transfers und Fahrten im klimatisierten Privatfahrzeug
15 Übernachtungen mit Frühstück in den aufgeführten Hotels
Alle Eintrittsgelder und Aktivitäten wie im Programm beschrieben
Englischsprachige Reiseleitung
Inlandsflug Bangkok – Chiang Rai
Inlandsflug Chiang Mai – U-Tapao
Bootsüberfahrt (Fähre/Speedboot) Ban Phe – Koh Samet – Ban Phe
Mahlzeiten wie im Programm aufgeführt (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)

Nicht inkludiert

Alle nicht aufgeführten Mahlzeiten
Getränke
Trinkgelder
Deutschsprachige Reiseleitung (gegen Aufpreis)
Ausgaben persönlicher Art
Internationale Flüge
Ihr Richtpreis
1.875 € p.P.
Gültig bis 31.10.2027

Jede Reise ist so einzigartig wie Sie. Dieser Richtpreis dient als Orientierung für das beschriebene Reiseprogramm bei 2 Personen. Ihr persönlicher Reisepreis richtet sich nach Reisezeit, Hotelkategorie, Anzahl der Reisenden und gewünschten Anpassungen. Ihr unverbindliches persönliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.

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Häufige Fragen

Das sollten Sie vor der Reise wissen

Wie viele Personen nehmen an der Reise teil?
Von Bangkok über den Norden nach Koh Samet, ist eine private Kombireise und wird ausschließlich für Sie und Ihre Mitreisenden durchgeführt. Reiseverlauf, Fahrzeug und Reiseleitung werden individuell auf die Anzahl der Reisenden abgestimmt — egal ob Sie allein, als Paar, Familie oder kleine Gruppe unterwegs sind.
Was ist eine private Kombireise?
Eine Kombireise ist ein Mix aus verschiedenen Reisebausteinen — zum Beispiel Stadtbesichtigungen, geführte Tagesausflüge, Erlebnistouren, ein Inselhopping oder freie Tage am Strand. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Charakter und sein eigenes Tempo.
Sind die Inlandsflüge im Preis enthalten?
Ja. Beide Inlandsflüge — Bangkok nach Chiang Rai und Chiang Mai nach U-Tapao — sowie die Bootsüberfahrt nach Koh Samet sind im Richtpreis enthalten. Nicht enthalten sind internationale Flüge nach und aus Thailand.
In welcher Sprache wird die Reise durchgeführt?
Der Richtpreis ist kalkuliert mit englischsprachiger Reiseleitung für die gesamte Reise. Auf Wunsch ist eine deutschsprachige Reiseleitung buchbar — mit einer Ausnahme: Der Ausflug zum Phu Chi Fah wird aufgrund der dort eingesetzten lokalen Trekking-Guides grundsätzlich englischsprachig durchgeführt.
Zu welcher Jahreszeit ist diese Reise am besten?
Für Bangkok und die Bergregionen im Norden liegt die beste Reisezeit zwischen November und Februar — trocken, angenehme Temperaturen, klare Sicht in den Bergen. Im März und April kann die Burning Season im Norden die Sicht und Luftqualität beeinträchtigen. Koh Samet gilt als trockenstes Inselarchipel Thailands und lässt sich daher auch außerhalb der klassischen Hauptsaison gut bereisen. Insgesamt empfiehlt sich diese Reise zwischen November und Februar.
Ist das Nebelmeer am Phu Chi Fah garantiert?
Das Nebelmeer ist ein Naturphänomen und hängt vom Wetter ab — eine Garantie gibt es nicht. Am eindrucksvollsten zeigt es sich in den kühleren Wintermonaten zwischen November und Januar. Außerhalb dieser Zeit ist der Ausblick vom Phu Chi Fah dennoch lohnenswert, auch ohne Nebelmeer.
Kann ich einzelne Programmpunkte oder die Route anpassen?
Ja, das ist ausdrücklich möglich. Die beschriebene Route ist eine bewährte Kombination — Länge, Tempo, Ausflugsziele und Badetage lassen sich auf Ihre Interessen abstimmen. Teilen Sie Ihre Wünsche bei der Anfrage mit.

Unverbindlich anfragen

Gemeinsam planen wir Ihre Wunschreise

Teilen Sie uns Ihre Reisewünsche mit — gewünschte Reisezeit, Anzahl der Personen und was Ihnen besonders wichtig ist. Wir melden uns zeitnah mit einem ersten Vorschlag. Unser Team lebt und arbeitet in Thailand und kennt die Regionen dieser Kombireise aus eigener Erfahrung. Ihr unverbindliches persönliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.

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Antwort innerhalb 1–2 Werktagen Persönlich von unserem Team
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Unverbindlich & kostenlos Kein Risiko, keine versteckten Kosten
03
Seit 1992 vor Ort in Thailand Lokale Experten, keine Vermittler
04
100% individuell Jede Reise wird neu geplant

    Tour Von Bangkok über den Norden nach Koh Samet
    Dauer 16 Tage / 15 Nächte
    Richtpreis 1.875 € p.P.
    Durchführung Täglich startbar
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