Zwischen Bergtälern, Tempeln und Nebelwäldern
Der Nordwesten Thailands beginnt dort, wo Chiang Mai endet. Das enge Bergtal von Pai, die ruhige Provinzstadt Mae Hong Son keine dreißig Kilometer von der Grenze zu Myanmar entfernt, Tropfsteinhöhlen im Dschungel und schließlich der höchste Gipfel des Landes — sechs Tage, die zeigen, was hinter der Metropole des Nordens liegt.
Der Verlauf Ihrer Rundreise
Von Chiang Mai führt der Weg in nordwestlicher Richtung — über das Bergtal von Pai und Mae Hong Son bis auf wenige Kilometer an die Grenze zu Myanmar. Der Rückweg folgt dem Doi Inthanon Nationalpark hinauf auf den höchsten Gipfel Thailands, bevor die Route nach Chiang Mai zurückkehrt.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Jede Etappe dieser Rundreise wechselt den Charakter — vom urbanen Chiang Mai ins enge Bergtal von Pai, weiter in die stille Abgeschiedenheit von Mae Hong Son und schließlich hinauf in den Nebelwald des Doi Inthanon. Längere Fahrten sind durchgehend mit Stopps unterbrochen, die den Weg zum Programm machen.
Am Flughafen wartet Ihr Fahrer mit Namensschild — der erste Kontakt und der Beginn von sechs Tagen im Nordwesten. Die Fahrt ins Hotel im Stadtzentrum dauert je nach Verkehr zwanzig bis dreißig Minuten.
Chiang Mai ist kompakt genug um zu Fuß entdeckt zu werden. Die Altstadt innerhalb des alten Stadtgrabens konzentriert mehr als 300 Tempel auf engem Raum — wer einfach losläuft, stößt auf Pagoden, ruhige Gassen und kleine Märkte. Wer einen ersten Orientierungspunkt sucht: Der Wat Chedi Luang im Herzen der Altstadt gehört zu den eindrucksvollsten Anlagen der Stadt.
Für den Abend empfehlen wir den Sunday Walking Market auf der Wualai Road — falls Sie sonntags ankommen. An anderen Wochentagen lohnt der Night Bazaar im Osten der Stadt: Kunsthandwerk, Streetfood und eine lebhafte Atmosphäre, die den Charakter von Chiang Mai gut einfängt.
Übernachtung
Der Vormittag gehört Chiang Mai — und dem Bergtempel, der über der Stadt thront. Der Wat Phra That Doi Suthep liegt auf 1.073 Metern Höhe, rund 15 Kilometer westlich des Stadtzentrums. Von der Terrasse öffnet sich ein weiter Blick über das Becken von Chiang Mai und die umliegenden Hügelketten. Der Aufstieg führt über 309 Stufen entlang einer von Nagas gesäumten Treppe — wer die Stufen scheut, nimmt die Standseilbahn am Fuß der Anlage.
Im Zentrum der historischen Stadtmauern steht ein weiterer Tempel auf dem Programm: der Wat Chedi Luang — eine Ruine aus dem 15. Jahrhundert, deren Chedi einst der höchste Bau im alten Königreich Lanna war.
Nach dem Mittagessen verlässt die Route Chiang Mai in nordwestlicher Richtung. Ein Stopp an einer Orchideenfarm und ein kurzer Bummel über einen ländlichen Markt unterbrechen die Fahrt, bevor die Straße in die Serpentinen der Route 1095 übergeht. Über 762 Kurven windet sie sich durch das Bergland — eine der landschaftlich stärksten Strecken Nordthailands.
Kurz vor Pai liegt der Pai Canyon — ein Plateau aus rotem Laterit, das unvermittelt in enge Schluchten abbricht. Der Weg entlang der Grate ist schmal, der Blick ins Tal weit. Am Abend empfehlen wir einen Spaziergang durch den Nachtmarkt von Pai — klein, entspannt und weniger touristisch als die Märkte in Chiang Mai.
Übernachtung
Zwischen Pai und Mae Hong Son liegt eine der kurvenreichsten Bergstraßen Nordthailands — rund 110 Kilometer, auf denen das Tal von Pai langsam hinter den Kamm verschwindet und das dichte Bergland vor der Grenze zu Myanmar beginnt.
Auf halbem Weg liegt Soppong, ein kleines Bergstädtchen, von dem aus ein kurzer Abstecher zur Tham Lot Höhle führt. Mit über 1.600 Metern Länge und einem Fluss, der durch alle drei Kammern fließt, ist sie eine der größten Durchgangshöhlen Thailands — je nach Wasserstand wird ein Abschnitt per Bambusfloß durchquert.
Kurz vor Mae Hong Son spazieren Sie über den hölzernen Su Tong Pae Bambussteg — einen schmalen Steg, der sich durch die Reisfelder zum Shan-Dorf Gung Mai Sak zieht. Vor allem in der frühen Tagesstunde, wenn der Morgennebel noch in den Feldern hängt, ist der Weg durch die Landschaft besonders eindrücklich.
Den Abschluss des Tages bildet eine Bootsfahrt auf dem Pai River in das burmesische Grenzgebiet. Am Ufer liegt ein Dorf der Paduang — einer Volksgruppe, deren Frauen seit Generationen goldene Halsringe tragen, die die Halswirbelsäule schrittweise verlängern.
Übernachtung
Der Morgen beginnt mit zwei Tempelanlagen, die den Charakter von Mae Hong Son gut einfangen. Der Wat Doi Kong Mu thront auf einem Hügel über der Stadt — von der oberen Terrasse reicht der Blick weit über das Bergtal und die Gipfelreihen, die sich bis zur Grenze nach Myanmar erstrecken. Unten am kleinen Stadtsee liegt der Wat Jong Klang im burmesischen Stil: ruhig, von Wasser umgeben, am Morgen eine stimmige Anlage.
Wer möchte, schlendet vor der Abfahrt noch kurz über den lokalen Markt im Zentrum — ein lebhafter Ort, an dem die Stadt ihren Alltagsrhythmus zeigt.
Die Fahrt nach Süden folgt der Route 108 durch eine der abgelegensten Regionen Nordthailands. In Khun Yuam lohnt ein Halt beim Thai-Japan Friendship Memorial Hall — ein kleines, unerwartetes Museum, das an die Geschichte der japanischen Truppen erinnert, die während des Zweiten Weltkriegs durch diese Region zogen und hier ihr Ende fanden. Das Museum dokumentiert diese Geschichte ohne Beschönigung.
Weiter führt die Route durch Dörfer der Hmong, deren Felder und Reisterrassen sich in die Hänge schmiegen, bevor am frühen Abend Mae Chaem erreicht wird — ein ruhiges Bergstädtchen am gleichnamigen Fluss, das kaum Touristen kennen.
Übernachtung
Doi Inthanon beginnt direkt vor Mae Chaem — rund 33 Kilometer bis zum Parkeingang, dann betreten Sie eine andere Welt: Die Temperatur fällt, der Wald wird dichter, und schon auf halber Höhe hängen erste Nebelschleier zwischen den Bäumen.
Auf dem Weg zum Gipfel auf 2.565 Metern liegen die beiden königlichen Chedis — Pagoden, die dem König und der Königin gewidmet sind und von sorgfältig gepflegten Gärten umgeben werden. Kurz unterhalb des Gipfels führt ein Spaziergang durch das Ang Ka Hochmoor, dessen Vegetation eher an Nordeuropa erinnert als an Südostasien: Flechten, Moose und knorrige
Bäume im Dauernebelwald.
Etwas tiefer im Park liegt das Hmong-Bergdorf Mae Klang Luang, umgeben von ausgedehnten Reisterrassen. Ein kleiner Straßenmarkt bietet frische Früchte und Produkte aus dem königlichen Landwirtschaftsprojekt der Region.
Am frühen Nachmittag verlässt die Route den Park. Chiang Mai liegt noch rund zwei Stunden entfernt — die Stadt, von der diese Rundreise ausgegangen ist, empfängt mit Stadtverkehr, Kaffeehäusern und dem Lärm einer Metropole.
Übernachtung
Der letzte Morgen gehört Chiang Mai. Wer früh aufbricht, findet die Gassen der Altstadt noch ruhig — die Tempel geöffnet, die Märkte im Aufbau, das Tempo der Stadt noch nicht auf Touren.
Der Transfer zum Flughafen oder Bahnhof erfolgt zum gewünschten Zeitpunkt. Wer noch ein oder zwei Tage anhängen möchte, hilft unser Team gerne bei der Planung.
Leistungen & Preise
Jede unserer Thailand Rundreisen wird individuell für Sie geplant – die nachfolgenden Leistungen zeigen, was in dieser Reise bereits enthalten ist. Unser Richtpreis basiert auf 2 Reisenden in der regulären Saison und ist bewusst reell kalkuliert – ohne „ab"-Preise auf Basis unrealistischer Wechselkurse oder Gruppengrößen. Je nach Reisezeitraum, Hotelwahl oder Reisegruppe kann Ihr persönlicher Preis auch günstiger ausfallen.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Jede Reise ist so einzigartig wie Sie. Dieser Richtpreis dient als Orientierung für das beschriebene Reiseprogramm bei 2 Personen. Ihr persönlicher Reisepreis richtet sich nach Reisezeit, Hotelkategorie, Anzahl der Reisenden und gewünschten Anpassungen. Ihr unverbindliches persönliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.
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