Vom Mekong durch die Bergwildnis des Nordens
Chiang Rai liegt dort, wo Thailand an Myanmar und Laos grenzt — und genau dort beginnt die Rundreise. Das Goldene Dreieck, der Königsgarten auf dem Doi Tung, eine Bootsfahrt auf dem Mae Kok durch Bergdörfer und Dschungel, das Königsprojekt auf dem Doi Ang Khang an der burmesischen Grenze und schließlich der Höhlentempel von Chiang Dao. Fünf Tage, die den Norden von einer Seite zeigen, die sich kaum mit anderen Routen überschneidet.
Der Verlauf Ihrer Rundreise
Zwei Nächte in Chiang Rai — eine für die Stadt, eine für den Ausflug ins Goldene Dreieck und zurück. Dann südwärts entlang des Mae Kok Rivers nach Tha Ton, von dort auf den Doi Ang Khang an der burmesischen Grenze und schließlich durch das Ping-Tal mit dem Höhlentempel von Chiang Dao nach Chiang Mai.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Zwei Tage gehören Chiang Rai und dem Norden — dem Dreiländereck am Mekong, dem Königsgarten auf dem Doi Tung, dem Grenzmarkt von Mae Sai. Der dritte Tag wechselt das Tempo: Bootsfahrt auf dem Mae Kok durch Bergdörfer und Dschungel bis Tha Ton. Von dort führt die Route auf den Doi Ang Khang und durch das stille Ping-Tal nach Chiang Mai.
Am Flughafen werden Sie von Ihrem Fahrer bereits erwartet — die Fahrt ins Stadtzentrum dauert knapp zwanzig Minuten. Der Rest des Tages gehört Ihnen.
Chiang Rai lässt sich gut zu Fuß erkunden. Der Uhrenturm im Stadtzentrum ist ein erster Orientierungspunkt — abends beleuchtet und von kleinen Cafés und Restaurants umgeben. Wer weiter schlendern möchte, findet rund um den Nachtmarkt Streetfood, Kunsthandwerk aus den Bergregionen und eine entspannte Atmosphäre, die den Charakter der Stadt gut trifft. Wer samstags ankommt, lohnt sich auch der Walking Market in der Thanalai Road.
Übernachtung
Von Chiang Rai führt der Weg in den äußersten Norden — dorthin, wo drei Länder auf engem Raum aufeinandertreffen.
Erste Station ist der Doi Tung, ein Bergmassiv rund 45 Kilometer nördlich von Chiang Rai. Auf dem Gipfel liegt der Doi Tung Bergtempel mit weitem Blick über die Hügelketten bis nach Myanmar. Direkt daneben erstrecken sich die königlichen Gartenanlagen der Mae Fah Luang Foundation — gepflegte Blumengärten auf über 1.400 Metern Höhe, die die verstorbene Königsmutter als Teil eines Entwicklungsprojekts für die umliegenden Bergdörfer anlegen ließ.
Weiter nach Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands. Auf der anderen Seite der Brücke beginnt Myanmar — der Grenzmarkt diesseits ist dicht, laut und lebendig, ein guter Ort um das Alltagsleben in diesem Teil des Nordens zu beobachten.
Weiter geht es nach Chiang Saen am Mekong. Hier mündet der Mae Ruak in den großen Fluss — an dieser Stelle treffen Thailand, Laos und Myanmar zusammen, das sogenannte Goldene Dreieck. Ein kleines Museum am Ufer dokumentiert die Geschichte des Opiumhandels, der diese Region jahrzehntelang prägte. Eine optionale Bootsfahrt auf dem Mekong rund um das Dreiländereck lässt die Dimension des Flusses und die Nähe zu den Nachbarländern unmittelbar spüren.
Am späten Nachmittag geht es zurück nach Chiang Rai.
Übernachtung
Der Morgen gehört zwei Tempelanlagen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Wat Rong Khun südlich von Chiang Rai ist kein historischer Tempel, sondern ein laufendes Kunstprojekt — seit den 1990er Jahren baut der Künstler Chalermchai Kositpipat an einer Anlage, die vollständig in Weiß und Spiegelglas gehalten ist. Im Inneren erwarten Wandmalereien, die buddhistische Figuren mit Charakteren aus Science-Fiction und Popkultur kombinieren — ungewöhnlich, bewusst provokativ, und einmalig im Land.
Wenige Kilometer weiter liegt der Wat Rong Suea Ten, der Blaue Tempel. Wo der Weiße Tempel mit Schärfe und Kontrast arbeitet, setzt der Blaue auf Tiefe — intensive Blautöne, vergoldete Nagas und ein Innenraum, der im Halbdunkel leuchtet.
Am frühen Nachmittag beginnt die Bootsfahrt auf dem Mae Kok River. Das Boot gleitet flussaufwärts durch bewaldete Hügel und flache Abschnitte — dazwischen Stopps an einem Elefantencamp, wo die Tiere gefüttert werden können, an natürlichen Schwefelquellen und in einem Dorf des Lahu-Stammes. In Ban Mai, einem Shan-Dorf, endet die Fahrt — von dort sind es noch rund dreißig Minuten bis Tha Ton.
Am frühen Abend liegt Tha Ton vor Ihnen — das Hotel direkt am Mae Kok, nach einer langen Fahrt auf dem Wasser ein stimmiger Abschluss.
Übernachtung
Der Tag beginnt mit dem Wat Thaton, dessen weiße Chedis und Buddha-Statuen auf einem Hügel direkt über dem Ort thronen. Der Aufstieg lohnt sich — von der obersten Plattform reicht der Blick weit das Tal des Mae Kok hinauf, in die Richtung aus der Sie gestern gekommen sind.
Kurz nach Tha Ton folgt ein Stopp an einer traditionellen Reismühle bei Fang. Hier lässt sich beobachten wie Reis nach alter Methode verarbeitet wird — Maschinen aus einer anderen Zeit, ein Betrieb der noch funktioniert.
Von Fang geht es hinauf auf den Doi Ang Khang, einen Bergkamm auf knapp 1.900 Metern direkt an der Grenze zu Myanmar. Das königliche Landwirtschaftsprojekt hier oben wurde gegründet um den umliegenden Bergdörfern eine Alternative zum Mohnanbau zu bieten — heute wachsen auf den Terrassen Erdbeeren, Pfirsiche, Tee und Schnittblumen. Ein Spaziergang durch die Anlagen gibt einen Eindruck davon, wie tiefgreifend dieses Projekt die Region verändert hat. Ein kurzer Abstecher führt ins Dorf Ban Nor Lae der Palong — eine der wenigen Siedlungen dieses Stammes direkt an der burmesischen Grenze.
Der Abstieg führt auf der Südseite des Berges entlang der Grenze — eine der landschaftlich stärksten Strecken dieser Rundreise. Im Ping-Tal bei Chiang Dao wartet ein letzter Halt: der Wat Tham Chiang Dao, ein Höhlentempel, dessen Gänge tief in den Kalksteinfelsen führen. Buddhistische Schreine im Felsinneren, Fledermäuse an den Decken, gedämpftes Licht — ein stiller Abschluss vor der letzten Fahrt nach Chiang Mai.
Übernachtung
Nach vier Tagen durch den äußersten Norden empfängt Chiang Mai mit einer anderen Energie — Stadtverkehr, Kaffeehäuser, das Summen einer Metropole.
Je nach Abreisezeit bleibt Zeit für einen eigenen Rundgang. Die Altstadt innerhalb des alten Stadtgrabens ist kompakt und zu Fuß gut zu erschließen — mehr als 300 Tempel auf engem Raum, ruhige Gassen und kleine Märkte wechseln sich ab. Wer einen konkreten Einstieg sucht: Der Wat Phra Singh im Herzen der Altstadt gehört zu den bedeutendsten Lanna-Tempelanlagen der Stadt. Wer lieber stöbert, findet rund um die Nimman Road Kunstgalerien, Designläden und Cafés, die den modernen Charakter von Chiang Mai zeigen.
Der Transfer zum Flughafen oder Bahnhof erfolgt zum gewünschten Zeitpunkt. Wer den Aufenthalt verlängern möchte — wir unterstützen Sie gerne bei der Planung weiterer Tage in Chiang Mai oder der Umgebung.
Leistungen & Preise
Jede unserer Thailand Rundreisen wird individuell für Sie geplant – die nachfolgenden Leistungen zeigen, was in dieser Reise bereits enthalten ist. Unser Richtpreis basiert auf 2 Reisenden in der regulären Saison und ist bewusst reell kalkuliert – ohne „ab"-Preise auf Basis unrealistischer Wechselkurse oder Gruppengrößen. Je nach Reisezeitraum, Hotelwahl oder Reisegruppe kann Ihr persönlicher Preis auch günstiger ausfallen.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Jede Reise ist so einzigartig wie Sie. Dieser Richtpreis dient als Orientierung für das beschriebene Reiseprogramm bei 2 Personen. Ihr persönlicher Reisepreis richtet sich nach Reisezeit, Hotelkategorie, Anzahl der Reisenden und gewünschten Anpassungen. Ihr unverbindliches persönliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.
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