Tempelruinen, das Goldene Dreieck — und Nächte voller Licht
Loy Krathong verwandelt Chiang Mai einmal im Jahr — Tausende leuchtender Krathong-Boote treiben auf dem Wasser, Yi-Peng-Laternen steigen in den Nachthimmel. Acht Tage führen dorthin, aber nicht auf direktem Weg: von Bangkok durch die historischen Königsstädte Zentralthailands, durch das Bergland des Nordens und am Mekong vorbei. Ayutthaya und Sukhothai zeigen was vom alten Siam geblieben ist. Phayao, Chiang Rai und das Goldene Dreieck liegen auf dem Weg. Am Ende warten zwei Abende in Chiang Mai — genau zur richtigen Zeit.
Acht Tage von Bangkok nach Chiang Mai
Die Route beginnt in Bangkok und dreht sofort nach Norden. Der erste Fahrtag führt durch das historische Herz Zentralthailands: Bang Pa-In mit dem ehemaligen Sommerpalast der Könige, die Ruinenfelder von Ayutthaya und das Sumpfgebiet von Buengboraphet bei Nakhon Sawan — Übernachtung in Phitsanuloke. Am nächsten Morgen wartet Sukhothai: Fahrradtour durch den Welterbepark, dann über Si Satchanalai nach Lampang. Der dritte Fahrtag dreht nach Norden: Phayao mit dem Kwan Phayao See, Chiang Saen am Mekong und das Goldene Dreieck, bevor Chiang Rai das Quartier für die Nacht stellt. Den Abschluss macht Chiang Mai — zwei Tage, beide zum Loy Krathong Fest.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Bangkok bis Chiang Mai — sieben Nächte, die historische Tempelruinen, Bergland, einen See mit versunkenen Tempelstrukturen und das Goldene Dreieck am Mekong miteinander verbinden. Am Ende warten zwei Abende in Chiang Mai zum Loy Krathong Fest. Der Weg dorthin ist unser Programm.
Am Flughafen Suvarnabhumi beginnt die Reise mit dem Transfer ans Ufer des Chao Phraya — das Ramada Plaza liegt direkt am Fluss. Auf dem Wasser ziehen Wassertaxis, Frachtkähne und Longtailboote vorbei, an den Ufern stehen Tempel und alte Handelshäuser. Der erste Abend gehört dem Ankommen. Im November sind die Vorbereitungen für das Loy Krathong Fest in der ganzen Stadt bereits sichtbar — die ersten Krathong-Körbe aus Bananenblättern und Blüten in den Auslagen der Händler.
Übernachtung
Früh am Morgen beginnt die Fahrt nordwärts aus Bangkok heraus. Erste Station ist Bang Pa-In, der ehemalige Sommerpalast der Könige von Ayutthaya — eine weitläufige Anlage zwischen zwei Armen des Chao Phraya, auf der sich Gebäude aus aller Welt versammelt haben: ein barockes Schloss, ein chinesisches Herrenhaus, ein europäischer Leuchtturm, ein Schweizer Chalet. Die Könige des 19. Jahrhunderts ließen hier bauen, was sie beeindruckte — das Ergebnis ist eine Anlage, die so aussieht wie keine andere in Thailand.
Fünfzehn Kilometer nördlich liegt Ayutthaya — vier Jahrhunderte Hauptstadt des Königreichs Siam, 1767 von burmesischen Truppen zerstört. Was geblieben ist: weitläufige Ruinenfelder unter altem Baumbestand. Der Wat Mahathat zeigt, wie langsam die Natur zurückerobert, was Menschen hinterlassen — ein Buddha-Kopf, den Baumwurzeln über Jahrhunderte eingewachsen haben. Der Wat Si Sanphet war einst Haupttempel des Königspalastes; seine drei schlanken Chedis stehen heute als Ruinen im Feld.
Nach dem Mittagsstopp in Nakhon Sawan führt eine Bootsfahrt durch das Sumpfgebiet von Buengboraphet — Lotusfelder, stilles Wasser, seltene Vogelarten. Ein Obstmarkt entlang der Strecke unterbricht den Nachmittag, bevor die Gruppe Phitsanuloke erreicht. Noch vor dem Check-in hält die Gruppe am Wat Mahathat am Ufer des Nan — eine der verehrtesten Buddha-Statuen Thailands im Inneren, Pilger aus dem ganzen Land kommen hierher.
Übernachtung
Der Morgen gehört dem Fahrrad. Im Historical Park von Sukhothai — erste Hauptstadt des Königreichs Siam und heute UNESCO-Welterbe — lässt sich das weitläufige Gelände zwischen alten Stadtmauern, Wassergräben und stillen Teichen am besten auf zwei Rädern erkunden. Die Tour führt zu den bedeutendsten Anlagen: dem Wat Mahathat im Zentrum des Parks, dem auf einer kleinen Insel gelegenen Wat Sa Si und dem Wat Si Sawai, dessen drei Türme an den hinduistischen Ursprung vieler Tempel dieser Epoche erinnern.
Über Si Satchanalai — der einstigen Schwesterstadt Sukhothais, ruhiger und kaum besucht — führt die Strecke weiter ins hügelige Bergland. Das Mittagessen wartet in Ban Na Ton Chan, einem kleinen Dorf das für seine Baumwoll- und Seidenweberei bekannt ist. Wer möchte, spaziert durch die Reisfelder oder schaut den Webern bei der Arbeit zu.
Am Nachmittag empfängt Lampang mit etwas, das anderen Städten des Nordens fehlt: Pferdekutschen, die noch heute durch die Straßen ziehen, und Teakholzhäuser aus der Kolonialzeit, die in dieser Dichte kaum noch zu finden sind. Ein kurzer Abendspaziergang ins Zentrum lohnt sich.
Übernachtung
Der erste Stopp des Tages liegt an einer Ananasplantage — ein kurzer Halt auf der Durchfahrt durch das Bergland, bevor die Route nach Phayao führt. Am Ufer des Kwan Phayao liegt Thailands größter Binnensee, ruhig und von Hügelketten umgeben. Eine Ruderbootsfahrt bringt die Gruppe zum Wat Tilok Aram — einem über 500 Jahre alten Tempel, der 1939 beim Bau eines Bewässerungsdamms vollständig im See versank. Nur der Ziegelchedi ragt noch aus dem Wasser; der Rest liegt auf dem Seegrund.
Die Strecke dreht nordwärts nach Chiang Saen am Mekong — eine der ältesten Städte der Region, mit dem Wat Chedi Luang als bedeutendster Tempelanlage der Lanna-Ära. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tempel in Chiang Mai. Wenige Kilometer flussaufwärts liegt das Goldene Dreieck, wo Thailand, Myanmar und Laos auf engem Raum aufeinandertreffen. Der Mekong ist hier breit und langsam — auf dem gegenüberliegenden Ufer Myanmar, dahinter Laos. Ein kleines Opiummuseum dokumentiert ohne Beschönigung, was diese Gegend jahrzehntelang geprägt hat.
Chiang Rai empfängt die Gruppe am späten Nachmittag — kompakt, lebhaft, mit einem Nachtmarkt der zum Abendessen einlädt.
Übernachtung
Wat Rong Khun empfängt die Gruppe gleich nach dem Aufbruch aus Chiang Rai — vollständig in Weiß, von Künstler Chalermchai Kositpipat entworfen, der die Anlage bis heute eigenhändig weiterentwickelt. Im Inneren treffen buddhistische Symbolik und Motive aus der Popkultur aufeinander: James Bond, Superman, die Ringe des Saturn — auf Augenhöhe mit traditionellen Wandmalereien. Ein Tempel ohne Vergleich.
Wenige Kilometer weiter führt ein Waldweg in den Khun Korn Forest Park zum gleichnamigen Wasserfall — einem der höchsten Nordthailands. Der Pfad durch das Dschungeltal ist rund 1,4 Kilometer lang, stellenweise steil und über Wurzeln und Bambusstege geführt. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Wer nicht mitgehen möchte, wartet am Parkplatz.
Eine Kaffeeplantage auf der Weiterfahrt gibt Einblick in den Arabica-Anbau der Bergregion — seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Kulturen des Nordens. Das Mittagessen wartet in Wiang Papao, direkt an den Heißwasserquellen — das Wasser tritt mit über 80 Grad aus dem Boden, in angelegten Becken lassen sich Eier im heißen Quellwasser garen.
Letzter Stopp vor Chiang Mai ist der Phrathat Doi Saket, rund 30 Kilometer nordöstlich der Stadt — eine ruhige Anlage auf einem Hügel, kaum Besucher, weiter Blick über die Ebene. Am späten Nachmittag erreicht die Gruppe Chiang Mai.
Übernachtung
Der heutige Tag gehört Chiang Mai — und dem Abend, für den die ganze Reise gemacht wurde.
Die Altstadt innerhalb der alten Stadtmauern, die Tempel entlang der Gräben, die Märkte rund um das Tha Phae Tor — Chiang Mai lässt sich sehr gut zu Fuß erschließen, ganz nach eigenem Tempo und eigenen Interessen.
Wenn die Dämmerung einsetzt, verwandelt sich die Stadt. Loy Krathong ist das Fest des zwölften Vollmonds — und in Chiang Mai fällt es mit Yi Peng zusammen, dem alten Lanna-Fest des Nordens. Am Ping River versammeln sich Tausende, um ihre Krathong-Körbe aus Bananenblättern, Blüten und einer kleinen Kerze auf das Wasser zu setzen und fortzuschicken. Gleichzeitig beleuchten Tausende kleiner Tonschalen mit Kerzen — die Phang Prateep — die Tempel, Brücken und Straßen der Stadt. Am Tha Phae Tor und entlang des Stadtgrabens ziehen Prozessionen mit Laternen und traditionellen Kostümen durch die Nacht. Wer die Himmelslaternen des Yi Peng aus der Nähe erleben möchte, besucht eine der autorisierten Veranstaltungen außerhalb der Stadt — innerhalb der Stadtgrenzen sind sie aus Luftsicherheitsgründen nicht erlaubt.
Übernachtung
Der letzte Festtag — und der lauteste. Ab dem frühen Abend setzt sich die große Parade vom Tha Phae Tor in Bewegung: beleuchtete Festwagen, Gruppen in traditionellen Lanna-Kostümen, Trommler und Tänzerinnen ziehen durch die Altstadt bis zum Stadthaus. Die Parade dauert bis in die Nacht. Die Straßen entlang des Stadtgrabens füllen sich früh — wer einen guten Platz will, ist rechtzeitig da.
Tagsüber gehört die Stadt der freien Erkundung. Die Tempel der Altstadt, die Viertel rund um den Ping River, die Gassen der Altstadtmärkte — auch am dritten Festtag sind sie noch mit Laternen geschmückt und das Fest überall spürbar.
Übernachtung
Je nach Abflugzeit bringt der Transfer die Gruppe rechtzeitig zum Flughafen Chiang Mai. Wer früh abreist, hat den Morgen noch für einen letzten Spaziergang durch die Altstadt — die Straßen sind um diese Zeit ruhig, die Laternen vom Fest hängen noch.
Leistungen & Preise
Acht Tage, maximal 18 Personen, deutschsprachige Reiseleitung — einmal jährlich, zum Vollmond im November, wenn Chiang Mai das Loy Krathong Fest feiert. Der Ablauf steht fest, die Leistungen sind transparent — Sie müssen nichts organisieren außer der Anreise.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Der Richtpreis gilt pro Person im Doppelzimmer. Der Einzelzimmerzuschlag liegt bei ca. 300 €. Der genaue Preis in Euro richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs und dem Buchungszeitpunkt. Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2026. Ihr unverbindliches persönliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.
Persönliches Angebot anfragenHäufige Fragen
Unverbindlich anfragen
Teilen Sie uns die Anzahl der Personen mit und ob Sie Fragen zur Reise haben — wir prüfen die Verfügbarkeit für den nächsten Termin und melden uns zeitnah. Unser Team ist vor Ort in Thailand und kennt die Stationen dieser Reise aus eigener Erfahrung.
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