Reisfelder, Khmer-Tempel und das Tal des Mekong
Der Isaan ist Thailands größte und am wenigsten bereiste Region — und genau das macht ihn besonders. Sechs Tage führen durch eine Landschaft aus weiten Reisfeldern, bewaldeten Hügelketten und dem breiten Tal des Mekong. Unterwegs warten Khmer-Tempel, die es mit Angkor Wat aufnehmen können, jahrtausendealte Felsmalereien am Flussufer, ein Dinosauriermuseum mitten im Nationalpark und eine Nacht im Homestay auf dem Land. Die Kleingruppenreise mit maximal sechs Personen hält das Tempo bewusst ruhig — genug Zeit, um anzukommen.
Die Stationen Ihrer Kleingruppenreise
Die Route verlässt Bangkok nach Nordosten und führt zunächst durch den Khao Yai Nationalpark ins Herz des Isaan. Von dort arbeitet sie sich über die Khmer-Tempelanlagen bei Buriram weiter ostwärts bis an den Mekong — durch Khong Chiam, den Pha Taem Nationalpark und Mukdahan. Der letzte Abschnitt dreht nach Westen zurück: über das Dinosauriermuseum bei Phu Wiang und Khon Kaen, mit einem letzten Stopp an der Khmer-Anlage Phimai, bevor die Gruppe Bangkok wieder erreicht.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Der Isaan entfaltet sich langsam — je weiter die Route nach Osten führt, desto ursprünglicher wird die Landschaft. Jede Etappe verbindet Fahrt mit Erlebnis, die Stopps und Programmpunkte sind so gesetzt dass kein Abschnitt nur aus Weiterkommen besteht. Bei längeren Fahrten entschädigt die Aussicht aus dem Minibus — weite Reisfelder, Hügelketten und kleine Dörfer ziehen vorbei wie ein langsames Panorama.
Nach der Abholung vom Hotel geht es nach Nordosten aus Bangkok heraus. Ein erster Stopp am Obstmarkt von Nong Chaom gibt einen frühen Eindruck vom Alltagsleben abseits der Hauptstadt — frische Früchte für die Weiterfahrt inklusive.
Der Khao Yai Nationalpark, Thailands ältester und einer der artenreichsten des Landes, empfängt mit dichtem Regenwald und einer Stille, die man in Thailand selten findet. Auf gut ausgebauten Wegen führt eine Wanderung zum Haew Narok, einem dreistufigen Wasserfall der von einer rund 200 Meter hohen Klippe stürzt. Weiter geht es zum Haew Suwat — bekannt aus dem Film „The Beach“ — bevor das Besucherzentrum des 2005 von der UNESCO ausgezeichneten Parks einen letzten Überblick gibt.
Am Abend wartet ein ungewöhnliches Naturschauspiel beim Wat Tham Silathong: Wenn die Dämmerung einsetzt, verlassen Millionen Fledermäuse die Höhlen rund um den Tempel und ziehen in dichten Schwärmen über den Abendhimmel.
Übernachtung
Der Tag gehört den Khmer. Erste Station ist Prasat Phanom Rung — die am besten erhaltene Khmer-Tempelanlage Thailands, errichtet auf dem Krater eines erloschenen Vulkans. Der Tempel stammt aus derselben Epoche wie Angkor Wat und wurde vom gleichen Herrschergeschlecht in Auftrag gegeben. Von der Anlage aus reicht der Blick weit über die Ebene des Isaan.
Nur 15 Kilometer entfernt liegt Muang Tham — kleiner als Phanom Rung, aber in seiner Stimmung kaum weniger beeindruckend. Die kunstvollen Reliefs und die vier symmetrischen Wasserbecken der Anlage sind außergewöhnlich gut erhalten.
Am Nachmittag bezieht die Gruppe das Quartier für diese Nacht — ein landestypischer Homestay mit klimatisierten Zimmern, direkt in der Nähe der Tempel. Eine gute Gelegenheit, das ruhige Landleben im Isaan aus der Nähe zu erleben.
Übernachtung
Die längste Etappe der Reise führt tief in den östlichen Isaan — mit einem ungewöhnlichen Zwischenstopp: Der Wat Pa Maha Chedi Kaew — im Volksmund „Millionen-Flaschen-Tempel“ — wurde buchstäblich aus leeren Glasflaschen gebaut. Das Ergebnis ist weniger skurril als erwartet: Die schimmernden Wände aus grünem und braunem Glas haben eine eigene Ästhetik, die sich von allem unterscheidet, was man sonst in Thailand zu sehen bekommt.
Weiter östlich, nach einem Stopp am Wat Sa Kampaeng Yai, erreicht die Gruppe am Nachmittag Khong Chiam — ein kleines Städtchen an einer geografisch besonderen Stelle: Hier mündet der Moon River in den Mekong. Eine Bootsfahrt am späten Nachmittag führt direkt an den Zusammenfluss, an dem sich das braune Wasser des Mekong und das grünlich schimmernde des Moon River sichtbar voneinander abgrenzen. Die Thais nennen diese Erscheinung den „Zweifarbigen Fluss“. Der restliche Abend steht zur freien Verfügung.
Übernachtung
Der Morgen gehört dem Pha Taem Nationalpark, nur eine Viertelstunde von Khong Chiam entfernt. Entlang der Klippen über dem Mekong finden sich hier jahrtausendealte Felsmalereien — Szenen aus dem Alltag und der Tierwelt längst vergangener Kulturen, direkt in den Sandstein geritzt. Eine Wanderung führt weiter zu den sogenannten Tischfelsen: bizarr geformte Felsformationen, zwischen denen sich immer wieder weite Ausblicke auf das Mekong-Tal öffnen.
Auf dem Weg nach Mukdahan legt die Gruppe einen Stopp am Sam Phan Bok ein — einer spektakulären Felsenlandschaft im Flussbett des Mekong, die über Jahrtausende vom Wasser geformt wurde und in der Trockenzeit hunderte von Becken und Kanälen freilegt. Wenn die Wasserverhältnisse es zulassen, kommt auch der malerische Saeng Chan Wasserfall dazu.
Mukdahan, eine lebhafte Grenzstadt am Mekong gegenüber von Savannakhet in Laos, ist das Ziel des Abends.
Übernachtung
Die Route dreht heute nach Westen — zurück ins Landesinnere, durch sanfte Hügellandschaften mit Reisfeldern und kleinen Dörfern. Ein erster Stopp im Phu Pha Yon Nationalpark führt auf einen Aussichtspunkt über dem Mekong-Tal, umgeben von Kalksteinformationen die sich aus dem Waldboden erheben.
Mittelpunkt des Tages ist Phu Wiang — eine Region, die durch einen der bedeutendsten Dinosaurierfunde Südostasiens bekannt wurde. Im Phu Wiang Dinosauriermuseum, einem der besten naturhistorischen Museen Thailands, sind Nachbildungen der hier ausgegrabenen Tiere zu sehen — darunter der Phuwiangosaurus sirindhornae, benannt nach Prinzessin Sirindhorn. Ein kurzer Spaziergang führt anschließend zu einer der Ausgrabungsstellen im Nationalpark, mitten in einer stillen Waldlandschaft.
Am Nachmittag erreicht die Gruppe Khon Kaen — die größte Stadt des Isaan, mit einem lebhaften Nachtmarkt und einer entspannten Atmosphäre zum Ausklingen des Abends.
Übernachtung
Der letzte Tag verbindet Rückfahrt mit einem lohnenden Abstecher: Prasat Phimai, eine der bedeutendsten Khmer-Anlagen Thailands, liegt günstig auf dem Weg nach Bangkok. Die weitläufige Tempelanlage aus dem 11. Jahrhundert gehört zum selben Netzwerk sakraler Khmer-Bauten wie Phanom Rung — und bildet damit einen stimmigen Abschluss für eine Reise, die mit Khmer-Tempeln begann.
Nach dem Besuch geht es weiter südwärts auf der vierspurigen Schnellstraße nach Bangkok. Mehrere kurze Stopps entlang der Strecke gliedern die Fahrt, ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant gehört dazu. Die Ankunft in Bangkok ist für den späten Nachmittag geplant.
Leistungen & Preise
Sechs Tage mit maximal fünf Mitreisenden und einer Reiseleitung, die den Isaan aus eigener Erfahrung kennt. Das Programm ist durchgeplant — Sie müssen sich um nichts kümmern außer dem Erleben.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Der Richtpreis gilt pro Person im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag liegt bei ca. 250 €. Der genaue Preis in Euro richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs, dem Buchungszeitpunkt und der Teilnehmerzahl — Ihr persönliches unverbindliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.
Persönliches Angebot anfragenHäufige Fragen
Unverbindlich anfragen
Teilen Sie uns Ihren Wunschtermin und die Anzahl der Personen mit — wir prüfen die Verfügbarkeit und melden uns zeitnah. Unser Team ist vor Ort in Thailand und kennt die Stationen dieser Reise aus eigener Erfahrung.
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