Bangkok, der Norden — und fünf Tage ans Meer
Drei Tage Bangkok zum Ankommen und Erkunden — dann sechs Tage Kleingruppenreise durch die historischen Königsstädte Zentralthailands, das Bergland des Nordens und hinauf ans Goldene Dreieck. Den Abschluss macht Cha-Am: fünf Tage am Golf von Thailand, ohne Programm und ohne feste Zeiten. Eine Reise, die absichtlich aus drei verschiedenen Charakteren besteht.
Ihre Route von Bangkok durch den Norden ans Meer
Die Reise beginnt mit drei freien Tagen in Bangkok — Zeit für die Stadt auf eigene Faust, mit einem geführten Tag als Orientierung. Ab Montag startet die Kleingruppenreise: nordwärts durch Ayutthaya und Sukhothai, über Lampang ins Bergland, hinauf zum Goldenen Dreieck und durch Chiang Rai bis nach Chiang Mai. Von dort geht es per Flug an den Golf von Thailand — fünf Tage Cha-Am, bevor die Rückfahrt nach Bangkok den Kreis schließt.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Drei Abschnitte, drei verschiedene Rhythmen. Bangkok gehört dem Ankommen und der freien Erkundung — mit einem geführten Tag als Einstieg. Die Kleingruppenreise ab Montag ist dicht und abwechslungsreich: Ruinenstädte, Nationalparks, Bergland, Grenzstädte. Cha-Am am Ende gehört der Langsamkeit — kein Programm, keine festen Zeiten, nur das Meer.
Nach der Ankunft am Flughafen Suvarnabhumi wartet der Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Bangkok empfängt laut und lebendig — die ersten Stunden gehören dem Ankommen.
Wer mag, erkundet die unmittelbare Umgebung des Hotels auf eigene Faust. Die Stadt braucht keinen Plan für den ersten Abend: ein Streetfood-Stand um die Ecke, das Leuchten der Tempel hinter den Häusern, das Gewimmel der Sukhumvit oder die ruhigeren Gassen der Altstadt — Bangkok zeigt sich auch ohne Programm.
Übernachtung
Der Tag gehört der Stadt — mit einem privaten Reiseleiter als Begleitung. Das Programm bestimmen Sie: historische Tempelanlagen, die Kanäle entlang der Khlong, eine Fahrt mit dem Longtailboot durch die Nebenkanäle des Chao Phraya, oder die Märkte rund um Chatuchak und Silom. Ihr Reiseleiter kennt die Stadt und findet den Weg — wohin es geht, entscheiden Sie.
Da das Programm ganz nach Ihren Wünschen gestaltet wird, sind Transportmittel, Eintritte und Verpflegung für diesen Tag nicht im Reisepreis enthalten — sie richten sich danach, was Sie wirklich sehen und erleben möchten.
Übernachtung
Ein freier Tag in Bangkok — ohne festes Programm. Die Stadt bietet genug für einen zweiten langen Tag: Die Tempel des historischen Zentrums rund um Rattanakosin, der Pak Khlong Talat Blumenmarkt am frühen Morgen, das Viertel rund um die Yaowarat — Bangkoks Chinatown — oder eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya zwischen den
Anlegestellen der öffentlichen Fährlinie.
Wer Bangkok bereits kennt, nutzt den Tag zum Ausruhen vor dem Start der Kleingruppenreise morgen früh.
Übernachtung
Heute Morgen beginnt die Kleingruppenreise. Der Minibus holt die Gruppe direkt am Hotel ab — ab jetzt bestimmt das gemeinsame Programm den Takt.
Erste Station ist Ayutthaya, rund 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Vier Jahrhunderte lang war diese Stadt das Herz des Königreichs Siam — zu ihrer Blütezeit eine der größten Städte der Welt, mit Gesandtschaften aus Europa, China und Persien. 1767 zerstörten burmesische Truppen die Stadt vollständig. Geblieben sind weitläufige Ruinenfelder unter altem Baumbestand, heute Unesco-Welterbe.
Zwei Anlagen stehen auf dem Programm: der Wat Mahathat, dessen bekanntestes Detail ein Buddha-Kopf ist, der über Jahrhunderte von den Wurzeln eines Bodhibaums umschlossen wurde — und der Wat Si Sanphet, einstiger Haupttempel des Königspalastes, dessen drei schlanke Chedis auch als Ruinen noch das Bild der Anlage prägen.
Nach einem Mittagsstopp in Nakhon Sawan führt die Strecke weiter über Phitsanulok nach Sukhothai. Kurz vor der Ankunft hält die Gruppe am Wat Chetupon — eine stille Ruinenanlage aus der Blütezeit des Sukhothai-Königreiches, abseits der Hauptbesucherströme und bei klarem Wetter ein ruhiger Ort für den Sonnenuntergang.
Übernachtung
Der Morgen gehört dem Fahrrad. Im Unesco-Welterbepark von Sukhothai erschließen sich die Tempelanlagen anders als zu Fuß — langsamer, näher dran, mit Zeit für Details, die man sonst übersieht. Zwischen Wassergräben, alten Stadtmauern und ruhigen Teichen führt die Tour zu den wichtigsten Anlagen: der Wat Mahathat mit seiner zentralen Buddha-Statue, der auf einer kleinen Insel gelegene Wat Sa Si und der Wat Si Sawai, dessen drei Türme den hinduistischen Ursprung vieler Tempel dieser Epoche zeigen. Auch die Statue von König Ramkhamhaeng steht auf dem Weg — dem Herrscher, dem die Entwicklung der thailändischen Schrift zugeschrieben wird.
Weiter geht es nach Si Satchanalai, der einstigen Schwesterstadt Sukhothais. Die Anlage ist weniger bekannt und deutlich ruhiger — Tempelruinen im Wald, ohne Besuchermassen. Bekannt war die Region einst für ihre Keramik, die unter dem Namen Sawankhalok bis nach Japan exportiert wurde.
Das Mittagessen findet in Ban Na Ton Chan statt, einem kleinen Dorf auf der Strecke nach Lampang. Wer möchte, spaziert anschließend durch die Reisfelder oder wirft einen Blick in die Werkstätten, wo Baumwolle und Seide noch von Hand gewebt werden.
Am Nachmittag erreicht die Gruppe Lampang — eine der wenigen Städte Nordthailands, in der Pferdekutschen noch heute zum Stadtbild gehören. Die gut erhaltenen Teakholzhäuser aus der Kolonialzeit geben der Stadt einen eigenen Charakter, der sich deutlich von Chiang Mai unterscheidet.
Übernachtung
Kaum ein Tempel in Nordthailand hat eine ähnlich unerwartete Lage wie der Wat Chalerm Phra Kiat — weiße Chedis, einzeln auf schmalen Bergspitzen, mit weitem Blick über die umliegenden Hügelketten. Mit lokalen Pick-up-Fahrzeugen geht es zunächst auf einer steilen Bergstraße zum Ausgangspunkt, dann rund 500 Stufen hinauf. Für den Aufstieg sind festes Schuhwerk und gute Kondition hilfreich. Wer nicht mitsteigt, findet am Parkplatz einen Aussichtspunkt mit ähnlicher Perspektive.
Nach dem Abstieg und dem Mittagessen führt die Route in den Chae Son Nationalpark. Ein Naturpfad führt zum Chae Son Wasserfall, umgeben von dichter Vegetation mit Orchideen und tropischen Farnen. Im Park gibt es zudem heiße Quellen — kleine Pavillons laden dazu ein, die Füße ins warme Wasser zu tauchen, bevor die Fahrt weitergeht.
Am späten Nachmittag erreicht die Gruppe Phayao. Kurz vor der Stadt öffnet sich der Blick auf den Kwan Phayao — einen der größten Binnenseen Thailands, dessen Ufer sich die Stadt seit Jahrhunderten mit alten Tempelanlagen teilt.
Übernachtung
Der Tag beginnt mit einem Ritual, das in Phayao zum Morgen gehört: Gegen 7:15 Uhr ziehen einheimische Mönche in langen Reihen durch die Straßen, um Almosen entgegenzunehmen. Wer möchte, kann abgepacktes Essen in die Schalen legen und erhält dafür den Segen der Mönche — ein stiller, konzentrierter Moment, bevor der Tag richtig beginnt.
Die Fahrt führt dann weiter zum Goldenen Dreieck, wo Thailand, Laos und Myanmar auf engem Raum aufeinandertreffen. Von einem Aussichtspunkt öffnet sich der Blick auf den breiten Mekong und die gegenüberliegenden Ufer — eine Stelle, die jahrzehntelang für den Mohnanbau bekannt war. Ein kleines Opiummuseum in der Nähe erklärt die Geschichte des Mohnanbaus im Norden Thailands anschaulich und ohne Beschönigung.
Weiter geht es nach Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands, direkt an der Grenze zu Myanmar. Das geschäftige Treiben rund um den Grenzübergang gibt einen lebhaften Eindruck vom Alltag in einer Grenzstadt. Vom Wat Phra That Doi Wao bietet der moderne Skywalk einen weiten Blick über die burmesische Stadt Tachilek und die umliegenden Hügel.
Letzte Station des Tages ist der Blaue Tempel in Chiang Rai — der Wat Rong Suea Ten. Die leuchtend blauen Wände, die goldenen Verzierungen und die ungewöhnlichen Skulpturen im Innenraum machen ihn zu einem der eindrucksvollsten modernen Tempel des Landes.
Übernachtung
Einer der bekanntesten Tempel Thailands steht gleich am Morgen auf dem Programm: der Weiße Tempel — Wat Rong Khun — wenige Kilometer südlich von Chiang Rai. Die komplett in Weiß gehaltene Anlage wurde vom Künstler Chalermchai Kositpipat entworfen und wird bis heute von ihm weiterentwickelt. Die verspiegelten Oberflächen fangen das Licht ein, im Inneren verbinden ungewöhnliche Wandmalereien traditionelle buddhistische Motive mit Popkulturreferenzen — ein Tempel, der so aussieht wie kein anderer im Land.
Danach führt die Route in den Khun Korn Forest Park. Eine Wanderung durch den Dschungel — rund 1,4 Kilometer zum Wasserfall und zurück — führt zu einem der höchsten Wasserfälle Nordthailands. Der Weg über Wurzeln und Bambusstege ist stellenweise steil und rutschig, festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Wer die Wanderung nicht mitmachen möchte, kann am Eingang des Parks die ruhige Umgebung genießen.
Auf halbem Weg nach Chiang Mai liegt Wiang Pa Pao, wo das Mittagessen an einem Restaurant bei den heißen Quellen eingenommen wird — wer möchte, nutzt die Pause für ein kurzes Fußbad im Thermalwasser. Eine kleine Kaffeefarm in der Umgebung gibt einen Einblick in den Anbau und die Verarbeitung von Arabica-Kaffee, der in den Hügeln des Nordens seit Jahrzehnten angebaut wird.
Letzte Station vor Chiang Mai ist der Wat Phra That Doi Saket — ein Tempel auf einem Hügel am Stadtrand, mit weitem Blick über die Ebene des Mae Rim-Tals. Danach erreicht die Gruppe ihr Hotel in Chiang Mai.
Übernachtung
Chiang Mai gibt genug her für zwei lange Tage — und jeden davon anders. Die Altstadt innerhalb des alten Stadtgrabens beherbergt mehr als dreißig Tempel, von denen jeder einen eigenen Charakter hat. Der Doi Suthep auf dem gleichnamigen Berg über der Stadt ist in weniger als einer Stunde erreichbar und bietet einen weiten Blick über die gesamte Ebene.
Wer lieber durch die Straßen schlendert, findet im Nimman-Viertel Cafés und kleinere Restaurants abseits der Touristenroute. Die Keramikwerkstätten und Lackkünstler entlang der Sankampaeng Road, das Handwerksviertel Bo Sang mit seinen bemalten Papierschirmen oder der Wat Chedi Luang mit seinem teilweise restaurierten Chedi aus dem 15. Jahrhundert bieten weitere Möglichkeiten.
Samstags findet der Walking Street Market entlang der Wualai Road statt — einer der stimmungsvollsten Märkte der Stadt, mit Kunsthandwerk, Streetfood und lokaler Musik. Wer die Zeit lieber für eine Auszeit nutzt, findet in Chiang Mai eine der dichtesten Konzentrationen an traditionellen Thai-Massage-Studios des Landes.
Übernachtung
Nach acht Tagen zwischen Königsstädten, Nationalparks und Bergstraßen wartet heute ein anderes Thailand — der Golf von Thailand, weißer Sand und fünf Tage ohne Programm.
Der Transfer zum Flughafen Chiang Mai bringt die Gruppe rechtzeitig zum Abflug. Mit Air Asia geht es in rund einer Stunde direkt nach Hua Hin — eine der schnellsten Verbindungen zwischen dem Norden und dem Golf von Thailand. Am Flughafen Hua Hin wartet der Transfer nach Cha-Am.
Cha-Am ist kein Badeort für Besuchermassen. Der lange, breite Strand zieht vor allem Thais aus Bangkok an — ruhiger als Hua Hin, weniger bekannt als Pattaya, mit einer entspannten Atmosphäre, die sich deutlich vom Tempo der vergangenen Fahrtage unterscheidet. Der Rest des Tages gehört dem Strand und dem Ankommen.
Übernachtung
Vier Tage ohne Programm und ohne feste Zeiten. Der Strand von Cha-Am ist lang und breit — Liegestühle, Palmen und das flache, warme Wasser des Golfs von Thailand. Das Tempo hier ist ein anderes als in den vergangenen Tagen: kein Transfer am Morgen, kein Tempel, kein Wasserfall.
Wer sich bewegen möchte, findet in der Umgebung einige Möglichkeiten: Das Maruekkhayawan Palace, ein hölzernes Strandpalais aus der Regierungszeit König Ramas VI., liegt wenige Kilometer nördlich und lässt sich gut mit dem Fahrrad oder Taxi erreichen. Der Nachbarort Hua Hin ist in rund zwanzig Minuten erreichbar — mit einer belebteren Strandpromenade, Nachtmärkten und einer größeren Auswahl an Restaurants.
Wer lieber gar nichts tut, hat dafür hier den richtigen Ort.
Übernachtung
Der letzte Tag gehört der Abreise — aber noch nicht ganz. Wer einen Abendflug hat, kann den Vormittag noch am Strand verbringen, ein letztes Frühstück mit Meerblick nehmen oder durch Cha-Am schlendern bevor der Transfer rollt.
Die Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi dauert rund drei Stunden. Sechzehn Tage, drei Abschnitte, ein langer Weg von Bangkok durch den Norden ans Meer — und zurück.
Leistungen & Preise
Drei Tage Bangkok mit privatem Reiseleiter, sechs Tage Kleingruppenreise mit maximal fünf Mitreisenden und fünf Tage am Strand — das Programm der Gruppenreise steht fest, Bangkok und Cha-Am gehören Ihnen. Sie müssen sich um nichts kümmern außer dem Erleben.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Der Richtpreis gilt pro Person im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag liegt bei ca. 295 €. Der genaue Preis in Euro richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs, dem Buchungszeitpunkt und der Teilnehmerzahl — Ihr persönliches unverbindliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage. Sonderpreis gültig für Reiseantritt zwischen 15. April und 31. Oktober 2026 — außerhalb dieses Zeitraums auf Anfrage.
Persönliches Angebot anfragenHäufige Fragen
Unverbindlich anfragen
Teilen Sie uns Ihren Wunschtermin und die Anzahl der Personen mit — wir prüfen die Verfügbarkeit und melden uns zeitnah. Unser Team ist vor Ort in Thailand und kennt die Stationen dieser Reise aus eigener Erfahrung.
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