25.03.2022 Thailand verkürzt Quarantäne für nicht geimpfte Reisende auf 5 Tage

Ab 1. April wird die obligatorische Quarantänezeit für ungeimpfte Reisende bei der Einreise nach Thailand auf fünf Tage verkürzt. Außerdem müssen sich Reisende nicht mehr vor der Ausreise einem PCR-Covid-19-Test unterziehen. Die Veröffentlichung der neuen Anforderungen im Königlichen Amtsblatt steht noch aus, die offizielle Bekanntgabe wird für Ende des Monats erwartet.

Passagiere die Am Flughafen von Phuket das Flugzeug verlassen und von Mitarbeitern des Flughafens in Empfang genommen werden.

Ungeimpfte Reisende können im Rahmen der alternativen Quarantäneregelung nach Thailand einreisen, wo sie in einem zugelassenen Hotel isoliert untergebracht und vor der Ausreise auf Covid-19 getestet werden müssen. Vor der Neuregelung mussten nicht geimpfte Reisende eine 10-tägige Quarantäne über sich ergehen lassen.

Wer mindestens 14 Tage vor der Reise mit einem von der Regierung oder der Weltgesundheitsorganisation zugelassenen Impfstoff geimpft wurde, kann im Rahmen der Quarantäneausnahmeregelung Test & Go oder der Sandbox-Regelung in das Land einreisen.

In der vergangenen Woche hat das Centre for Covid-19 Situation Administration beschlossen, die Quarantänezeit zu verkürzen und den Covid-19-Test vor der Abreise abzuschaffen, der 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt werden musste. Die neuen Vorschriften sollen am 1. April in Kraft treten, müssen aber noch im Königlichen Amtsblatt veröffentlicht werden, um offiziell zu werden.

Vor dem Flug nach Thailand müssen Reisende einen QR-Code für den Thailand-Pass über die offizielle Website des Ministeriums für konsularische Angelegenheiten beantragen.

Quelle: The Thaiger

Thailands Touristikunternehmen verzweifeln über einen weiteres verlorenes Songkran Fest

Nach der Entscheidung der CCSA, das Wasserspritzen während der diesjährigen Songkran-Feierlichkeiten zu verbieten, sind die Touristikunternehmen verzweifelt – und das schon das dritte Jahr in Folge. Sanga Ruangwattanakul, Präsident der Khao San Road Business Association, fragt sich, wie die Regierung auf der einen Seite das Wasserspritzen verbieten kann, während sie auf der anderen Seite sagt, dass Covid-19 am 1. Juli endemisch sein wird.

Touristen und Thais beim feiern des Songkran Fest in der Khao San Road.

Sangas Verband plant, diese Woche eine Petition bei der CCSA einzureichen, in der er die Behörden auffordert, Wasserschlachten in öffentlichen Bereichen beliebter Tourismusziele zu erlauben. Er sagt, dass dies der Welt zeigen würde, dass Thailand bereit ist, den Tourismus nach der Pandemie wieder anzukurbeln, und fügt hinzu, dass dies immer noch besser als gar nichts wäre, selbst wenn solche Veranstaltungen durch Covid-Beschränkungen und zahlenmäßige Beschränkungen geregelt würden.

„Die Regierung hat zwar Vorschriften erlassen, uns aber nie eine Lösung angeboten. Um die CCSA-Vorschriften einzuhalten, müssen die Restaurants bis heute die Sitzplatzkapazität im Innen- und Außenbereich auf 50 % bzw. 75 % begrenzen. Der Verdienst unter solchen Beschränkungen wird nun durch die steigenden Betriebskosten von etwa 20 %, vor allem durch die Öl- und Strompreise, verschlechtert.

Unterdessen berichtet die Bangkok Post, dass die Touristikunternehmen auch für den inländischen Tourismusmarkt wenig Hoffnung hegen. La-Iad Bungsrithong von der nördlichen Abteilung der thailändischen Hotelvereinigung sagt, dass Chiang Mai das dritte Jahr in Folge ein ruhiges Songkran-Fest erleben muss. Die Feierlichkeiten zum thailändischen Neujahrsfest dauern in der nördlichen Provinz normalerweise etwa eine Woche.

„Optimistisch betrachtet, könnte die Belegungsrate während der bevorstehenden Feiertage von derzeit unter 20% auf 40-50% steigen. Angesichts der Lebenshaltungskosten für einheimische Reisende, wie z. B. die steigenden Ölpreise, könnte die Auslastung jedoch auch nicht höher als 30 % sein.

La-Iad führt weiter aus, dass, obwohl etwa 50 % der Hotels in Chiang Mai wiedereröffnet wurden (gegenüber 30 % im letzten Jahr), die meisten immer noch nicht kostendeckend arbeiten. Und das staatliche Subventionsprogramm für den Tourismus hilft nicht mehr.

Die inländische „We Travel Together„-Kampagne kann diesmal nicht mehr zaubern, denn die höheren Lebenshaltungskosten sind für die thailändischen Reisenden eine große Belastung. Wenn ich mit Gästen spreche, wollen viele von ihnen Geld sparen, um sich auf Unwägbarkeiten wie die drohende Inflation vorzubereiten.“

Quelle: The Thaiger

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