21.06.2022 – 1. Juli 2022 – Einreise nach Thailand so einfach wie nie zuvor – Keine Auflagen

Am 1. Juli wird Thailand so offen sein wie seit April 2020 nicht mehr. Damals fielen zum ersten Mal die Schranken an den Grenzen und schlossen den internationalen Reiseverkehr aus. Seitdem war es ein mühsamer und langwieriger Abbau von Beschränkungen, mit ein paar Stolpersteinen auf dem Weg dorthin.

Einreise nach Thailand so einfach wie nie

Damit ist in nur 11 Tagen Schluss, denn das Land befreit sich nicht nur von der bürokratischen Barriere, dem Thailand Pass, sondern auch von der mentalen Barriere für viele Touristen und Reisende. Das digitale Tor zur Reisevorbereitung, das am 1. November letzten Jahres eingeführt wurde, wird verschwinden – ein Sieg für Thailands angeschlagene Tourismus- und Gastgewerbebranche.

Aber eigentlich ist es sogar noch besser, denn auch das TM6-Formular wird abgeschafft, zumindest kurzfristig, obwohl viele glauben, dass es wahrscheinlich zu einer Dauereinrichtung wird. Das TM6, ein Überbleibsel aus der vordigitalen Reisezeit, hat kaum noch einen Nutzen.

Die einzige verbleibende Hürde für Reisende, die nach Thailand zurückkehren, ist ein Test vor der Einreise für ungeimpfte Reisende. Oder, wenn sie sich nicht vor der Reise testen lassen wollen, ein ATK-Test bei der Ankunft in Thailand (der nur 15 Minuten bis zum Ergebnis dauert). Die Einzelheiten darüber, ob der Ankunftstest stichprobenartig oder obligatorisch sein wird oder ob einige Fluggesellschaften ungeimpfte, nicht getestete Personen überhaupt in ihre Flugzeuge lassen werden, müssen noch geklärt werden. Außerdem muss geklärt werden, was mit Ausländern geschieht, die nach dem 1. Juli in Thailand ankommen und positiv getestet werden.

Nach dem 1. Juli hoffen die Tourismusbehörden des Landes auf einen stetigen Anstieg der Einreisezahlen. Sie erwarten, dass die Touristenankünfte bis Ende des Jahres etwa 40 % der Reisezahlen vor dem Covid erreichen werden. Doch wer wird seine Badehose, Sonnencreme und seinen Reiseführer einpacken und nach Thailand reisen?

Sicherlich nicht die Chinesen. Die Null-Covid-Strategie des Landes riegelt nicht nur Chinas größte Städte ab, sondern ist auch eine Garantie dafür, dass Chinas Grenzen zumindest kurz- bis mittelfristig für den ein- und ausgehenden Reiseverkehr geschlossen sein werden. Und Russlands andauernder Krieg mit der Ukraine hat den Zustrom russischer Reisender nach Thailand zur Zeit effektiv unterbunden. Selbst wenn der Krieg in diesem Jahr zu Ende geht, wird der Konflikt noch lange nachwirken und den russischen Ausreisetourismus für einen längeren Zeitraum unterdrücken.

Damit fallen zwei der größten Absatzmärkte Thailands für eine Weile aus der Gleichung heraus. Und es gibt noch viele andere Faktoren, die eine Wiederaufnahme des Reiseverkehrs nach Thailand verzögern werden – steigende Inflation und rezessive Gewitterwolken in vielen der thailändischen Zubringermärkte, in Not geratene Fluggesellschaften mit weniger Flügen und höheren Sitzpreisen sowie höhere Kraftstoffpreise.

Gegenwärtig kommen die meisten Touristen aus Indien und Malaysia nach Thailand. Indien wegen seiner Nähe und seiner wachsenden Mittelschicht. Und Malaysia, unter anderem wegen der Wiedereröffnung des südlichen Grenzübergangs zu Thailand und der Wiederaufnahme des lokalen Handels und des täglichen Reiseverkehrs in der Grenzregion.

Kurzstreckenreisen werden sich in den nächsten Jahren sicherlich weltweit durchsetzen, da die Menschen weniger und näher an ihrem Wohnort reisen. Die Tage der massenhaften Langstrecken- und Billigreisen liegen noch viele Jahre in der Zukunft, da wir auf bessere wirtschaftliche Bedingungen warten und die Fluggesellschaften ihre Flotten auf die neuen Reisemuster ausrichten.

Auch wenn das bisherige Modell des Massentourismus Thailand gute Dienste geleistet hat, werden in Zukunft andere Touristen in das Land des Lächelns kommen.

Einer der vernachlässigten Sektoren ist die Gruppe der Langzeitreisenden. Mit dem zunehmenden Trend zur Fernarbeit und den steigenden Lebenshaltungskosten in den westlichen Volkswirtschaften wird Thailand als Reiseziel sowohl für Fernarbeit als auch für Langzeitaufenthalte sehr attraktiv. Zum Beispiel sind die Kosten für einen Ruhestand in Thailand viel, viel erschwinglicher.

Zurzeit sind sowohl Visa für „digitale Nomaden“ als auch Visa für den Ruhestand teuer und zielgerichtet. Dies ist ein Bereich, in dem Thailand wirklich als bevorzugtes Land für Fernarbeiter, Rentner und Langzeitaufenthalter profitieren könnte – Menschen, die nicht nur für ein oder zwei Wochen kommen und bleiben, sondern 365 Tage im Jahr. Sie können sich HIER über die Thailand Elite Visa Option informieren.

Mit der Abschaffung des TM6-Formulars ist auch die Abschaffung der 90-Tage-Meldung im Gespräch, ein weiteres Ärgernis für Menschen mit Langzeitvisa. Nach der Umstellung auf ein digitales Einreiseparadigma während der Covid 19 hat Thailand die Möglichkeit, die Einreise für alle Ausländer, die Thailand besuchen, weitgehend papierlos zu gestalten.

Aber wir wollen nicht voreilig sein.

Ab dem 1. Juli wird es keinen Thailand-Pass mehr geben, keine obligatorische 10.000-Dollar-Versicherung, eine Verlängerung der Sperrzeiten für das bunte Nachtleben des Landes (offiziell bis 2 Uhr nachts), keinen TM6 und die Infrarotscanner an den Eingängen werden verschwinden (wohin werden sie alle gehen?).

Und auf öffentlichen Plätzen werden keine Gesichtsmasken mehr vorgeschrieben sein – seit den Ankündigungen vom letzten Freitag ist das noch nicht ganz klar, aber Sie können sicher sein, dass wir in Zukunft viel weniger Gesichtsmasken sehen werden und sie zu einem freiwilligen Accessoire werden.

Während es in den letzten acht Monaten für einige Menschen Hindernisse bei der Rückkehr nach Thailand gab, sind diese Hindernisse ab dem 1. Juli nicht mehr vorhanden, und auch das TM6-Formular ist nicht mehr erforderlich.

Quelle: The Thaiger

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