Floating Markets, Dschungelzüge und Tempelruinen
Vier Tage, die mehr zeigen als die meisten Thailand-Reisenden je sehen: ein Fischerdorf in den Mangroven der Küste, der bekannteste schwimmende Markt des Landes, die historische Eisenbahnstrecke am River Kwai, der türkisfarbene Erawan Wasserfall und die Tempelruinen des alten Königreichs Ayutthaya bei Nacht. Maximal sechs Personen, deutschsprachige Reiseleitung — und vier Tage die kaum eine Pause kennen.
Der Verlauf Ihrer Kleingruppenreise
Die Route führt Bangkok zunächst nach Westen ans Meer — durch die Mangroven und Kanäle der Provinz Samut Songkhram. Von dort dreht sie nordwärts nach Kanchanaburi, folgt dem River Kwai ins Bergland und kehrt über Suphanburi und die alte Königsstadt Ayutthaya nach Bangkok zurück.
Die einzelnen Etappen Ihrer Kleingruppenreise
Jede Etappe dieser Rundreise wechselt den Charakter — vom Küstendorf in den Nationalpark, vom Kriegsschauplatz in die alte Königsstadt. Die Fahrtzeiten sind kurz gehalten, die Stopps inhaltlich dicht. Vier Tage, die sich trotz kompaktem Programm nicht gehetzt anfühlen.
Am Morgen geht es aus Bangkok heraus in westlicher Richtung, entlang der Küste in die Provinz Samut Songkhram. Erstes Ziel ist das kleine Fischerdorf Khlong Khone — ein Ort, der vom Rhythmus der Gezeiten lebt.
Eine rund einstündige Bootsfahrt mit dem Longtailboot führt durch dichte Mangrovenwälder hinaus auf das flache Meer. Bei Ebbe sind die Muschelsammler unterwegs, die auf flachen Holzbrettern über das seichte Wasser gleiten. In den Mangroven leben Makaken, die sich aus den Booten heraus füttern lassen.
Nach dem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant folgt der Besuch des Wat Sattatham — bekannt für seine feinen Perlmutteinlagen in Türen und Fenstern. Auf dem Tempelgelände lässt sich außerdem die Herstellung von Kalamare beobachten, einer traditionellen Karamellspezialität der Region.
Den Abschluss des Tages bildet der Zugmarkt von Samut Songkhram. Mehrmals täglich fährt hier ein Zug durch die engen Gassen des Marktes — wenn das Signal ertönt, verschwinden die Stände der Händler sekundenschnell von den Gleisen, um kurz darauf wieder aufgebaut zu werden.
Übernachtung
Früh am Morgen führt die Route nach Damnoen Saduak, wo der bekannteste schwimmende Markt Thailands erwacht. Vom Ruderboot aus passiert man Boote voller Früchte, Gemüse und handgefertigter Waren — eine Stunde durch Kanäle, die sich seit Generationen kaum verändert haben.
Gegen 10.50 Uhr erreicht die Gruppe die Brücke am Kwai in Kanchanaburi. Hier beginnt die Fahrt auf der historischen Death Railway — jener Eisenbahnstrecke, die im Zweiten Weltkrieg unter den Händen von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern entstand. Während der etwa einstündigen Fahrt schmiegen sich die Gleise eng an die Felswände über dem Fluss.
Ausstieg an der Station Tham Krasae: ein kurzer Abstecher in eine Höhle mit goldener Buddha-Statue, dann Mittagessen in einem Restaurant mit Blick auf den River Kwai. Nachmittags folgt das Hellfire Pass Museum — eine der eindringlichsten Gedenkstätten Südostasiens, die Geschichte des Eisenbahnbaus dokumentiert. Eine kurze Wanderung führt zum historischen Pass selbst.
Übernachtung
Früh am Morgen bricht die Gruppe auf, um den Erawan Wasserfall vor dem großen Besucherandrang zu erreichen. Der siebenstufige Wasserfall gehört zu den schönsten des Landes — türkisfarbene Becken, umgeben von dichtem Dschungel, laden zum Baden ein. Ein gut begehbarer Pfad erschließt die unteren Kaskaden.
Weiter nach Suphanburi, wo der Sam Chuk Markt einen Stopp wert ist. Der über hundert Jahre alte Holzmarkt am Tha Chin Fluss zeigt historische Teakholzhäuser, enge Gassen und kleine Cafés — ein ruhiger Kontrast zum Programm der Vortage.
Am Nachmittag erreicht die Gruppe Ayutthaya und bezieht das Hotel. Der Abend gehört der Stadt: Eine Fahrradtour führt zunächst per Fähre über den Pa Sak Fluss, durch den Chao Phrom Markt und vorbei am Chankasem Palast zum Bang Ian Nachtmarkt. Mit sinkender Sonne entfalten die beleuchteten Tempelanlagen ihren besonderen Reiz — Wat Ratchaburana, Wat Phra Ram, Wat Phra Si Sanphet und der prächtige Wat Chaiwattanaram. Den Abschluss bilden der Wat Lokayasutharam mit seiner liegenden Buddha-Statue und der heilige Stadtstein Lak Muang, bevor die Gruppe gemeinsam zu Abend isst.
Wer nicht Fahrrad fahren möchte, kann den Abend alternativ im Hotel verbringen.
Übernachtung
Der Vormittag gehört den Tempelruinen. Erste Station ist der Wat Mahathat — einst geistiges Zentrum des siamesischen Königreichs und Sitz des obersten Mönchs. Bekannt ist die Anlage vor allem für den Buddha-Kopf, den die Wurzeln eines Bodhi-Baumes über Jahrhunderte langsam umschlossen haben.
Weiter zum Wat Phanan Choen, einem der ältesten Tempel Ayutthayas. Im Inneren thront eine fast 19 Meter hohe goldene Buddha-Statue aus dem 14. Jahrhundert — bis heute Ziel zahlreicher Pilger aus ganz Thailand.
Eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya Fluss verbindet die Tempelbesichtigungen mit dem nächsten Ziel: Bang Pa-In, dem ehemaligen Sommerpalast der thailändischen Könige. Die gepflegte Anlage vereint Baustile aus Thailand, China und Europa — besonders eindrucksvoll ist der Pavillon Aisawan Thiphya-Art, der auf Stelzen mitten im See steht.
Nach dem Mittagessen in einem einheimischen Restaurant tritt die Gruppe die Rückfahrt nach Bangkok an. Ankunft am Nachmittag am Hotel oder Flughafen.
Leistungen & Preise
Vier Tage mit maximal fünf Mitreisenden und einer deutschsprachigen Reiseleitung, die die Region aus eigener Erfahrung kennt. Das Programm ist durchgeplant — Sie müssen sich um nichts kümmern außer dem Erleben.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Der Richtpreis gilt pro Person im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag liegt bei ca. 125 €. Der genaue Preis in Euro richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs, dem Buchungszeitpunkt und der Teilnehmerzahl — Ihr persönliches unverbindliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.
Persönliches Angebot anfragenHäufige Fragen
Unverbindlich anfragen
Teilen Sie uns Ihren Wunschtermin und die Anzahl der Personen mit — wir prüfen die Verfügbarkeit und melden uns zeitnah. Unser Team ist vor Ort in Thailand und kennt die Stationen dieser Reise aus eigener Erfahrung.
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