Zwischen Banyanwurzeln, Schienen und Elefantenpfaden
Diese fünftägige Rundreise verbindet zwei Gesichter Thailands, die selten in derselben Reise zusammenkommen. Im Mae-Klong-Delta liegt ein Tempel, dessen Mauern seit Generationen von Banyanwurzeln umschlungen werden — wenige Kilometer weiter rattert ein Zug durch die engen Gassen eines Marktes, dessen Stände sich im Minutentakt zurückziehen und wieder öffnen. Die Brücke am Kwai und ein Stück Fahrt auf der Todeseisenbahn folgen am zweiten Tag. Danach wird es stiller: der Königspalast Phra Nakhon Khiri in Petchaburi, der Kuiburi-Nationalpark mit seinen wilden Elefanten und Wasserbüffeln, die Höhle von Tham Phraya Nakhon am Meer. Am Ende der Reise wartet die Andamanenküste — oder, je nach Wunsch, ein anderes Ziel im Süden.
Der Verlauf Ihrer Rundreise
Von Bangkok aus, führt die Reise zunächst ins Mae-Klong-Delta, wo schwimmende Märkte, Zugmarkt und ein von Banyanwurzeln überwachsener Tempel dicht beieinanderliegen. Über Damnoen Saduak geht es nach Kanchanaburi und zur Brücke am Kwai, bevor es südwärts weitergeht — über Petchaburi und den Kuiburi-Nationalpark bis nach Chumphon. Den Abschluss bildet die Weiterfahrt an die Andamanenküste, wahlweise mit anderem Zielort im Süden.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Im Mae-Klong-Delta beginnt die Reise mit Wasser und Geschichte — schwimmende Märkte, enge Kanäle, dann die Brücke am Kwai und ein Stück Fahrt auf der Todeseisenbahn. Ab Tag drei wird die Landschaft offener: Königspalast, Nationalpark und Küste wechseln sich ab, bis am letzten Tag die Andamanenküste erreicht ist. Wer ein anderes Ziel im Süden bevorzugt, kann die Route entsprechend anpassen.
Ein Tempel, dessen Mauern seit Generationen von einem Banyanbaum umschlungen werden — das ist der erste Halt dieser Reise, noch bevor Bangkok richtig erwacht ist. Früh am Morgen holt Sie Ihr Reiseleiter ab, die Fahrt führt rund 100 Kilometer westwärts ins Mae-Klong-Delta. Am Wat Bang Kung haben sich die Wurzeln eines gigantischen Banyanbaums über Jahrhunderte um den alten Buddha-Schrein gelegt, bis nur noch eine schmale Öffnung den Zugang zur Kapelle freigibt — im Inneren wartet ein goldener Buddha. Errichtet wurde der Tempel einst von König Taksin, als Rückzugsort für seine Soldaten vor den Kämpfen gegen die Burmesen.
Weiter geht es nach Samut Songkhram, zum Talad Rom Hub — besser bekannt als Zugmarkt von Maeklong. Mehrmals täglich rattert hier ein Zug durch die engen Gassen, nur Zentimeter an Obstkisten und Verkaufsständen entfernt. Ertönt das Signal, kommt Bewegung in den Markt: Händler schieben ihre Waren von den Gleisen, Markisen werden eingefahren — und kaum ist der Zug vorbei, ist alles wieder da, als wäre nichts geschehen.
Im Fischerdorf Klong Khone wartet ein Longtailboot: Eine Stunde geht es durch Mangrovensümpfe hinaus aufs flache Meer — Muschelsammler balancieren auf Holzbrettern über den schlammigen Grund, während Affen am Ufer auf Obst und Gemüse aus den Booten warten. Zurück am Pier wartet ein Seafood-Mittagessen, bevor es am Nachmittag weiter zum Wat Satthatham geht — einem Tempel, dessen Hauptgebäude die Form eines Bootes nachbildet, mit kunstvollen Perlmutteinlagen an den Portalen. Nur drei Kilometer weiter liegt der Seafood-Markt von Don Hoi Lot, einer der bekanntesten der Region.
Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Resort bei Amphawa — der erste Tag endet ruhig, mit Kanälen und Stille statt Großstadttrubel.
Übernachtung (Vorschlag)
Seit mehr als 150 Jahren verkaufen Marktfrauen ihre Ware von Ruderbooten aus — der Schwimmende Markt von Damnoen Saduak, rund 20 Kilometer landeinwärts, ist einer der bekanntesten des Landes. Frisches Obst, Gemüse und kleine Snacks wechseln direkt von Boot zu Boot den Besitzer, während sich die Kanäle mit Farben und Stimmen füllen. Mit einem eigenen Ruderboot geht es rund 40 Minuten mitten durch dieses Treiben und in die ruhigeren Seitenkanäle dahinter.
Von Damnoen Saduak führt die Fahrt weiter nach Kanchanaburi — vorbei an Reisfeldern und kleinen Dörfern, durch eine Landschaft, die sich deutlich von der Wasserwelt des Vortages unterscheidet. Rund 50 Kilometer vor der Stadt liegt Tham Krasae, eine Station der Todeseisenbahn direkt an einer Felswand über dem Kwai Noi. Ein kurzes Stück Bahnfahrt von hier bis Tha Kilen führt über hölzerne Viadukte, mit Blick auf den Fluss tief unten — eine der eindrücklichsten Strecken, die in Thailand noch befahren werden.
In Kanchanaburi angekommen, wartet die Brücke am Kwai — durch den gleichnamigen Hollywoodfilm weltberühmt geworden, heute ein stilles, fast nüchternes Bauwerk über dem Fluss. Wer länger hinschaut, erkennt: Die Geschichte dieser Brücke ist eine andere als die des Films.
Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel. Der Abend gehört Ihnen — Zeit, am Fluss zu sitzen und den Tag nachklingen zu lassen.
Übernachtung (Vorschlag)
Auf einem 95 Meter hohen Hügel über Petchaburi liegt ein Palast, der aussieht, als hätten drei verschiedene Architekturepochen um die Aufmerksamkeit gewetzt — und alle gewonnen. Phra Nakhon Khiri, lokal als Khao Wang bekannt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts unter König Rama IV erbaut: thailändische, chinesische und europäische Stilelemente verteilen sich auf drei Gipfel, dazwischen ein 40 Meter hoher weißer Chedi, der weit ins Land hineinleuchtet. Von oben reicht der Blick über die Stadt bis zum Golf von Thailand — vorausgesetzt, die ortsansässigen Affen lassen einen in Ruhe vorbeigehen.
Von Petchaburi führt die Fahrt weiter südwärts in den Kuiburi-Nationalpark, direkt an der Grenze zu Myanmar. Hier übernimmt ein Pickup-Fahrzeug der Forstbehörde — eigene Fahrzeuge bleiben am Eingang zurück. An Aussichtspunkten, Wiesen und den begehrten Salzlecksteinen warten Sie auf das, was den Park berühmt macht: wilde Elefanten und asiatische Wasserbüffel, die in dieser Gegend eine der höchsten Sichtungsquoten Thailands haben.
Am späten Nachmittag erreichen Sie nach rund einer Stunde Fahrt Ihr Resort — ein ruhiger Ort, an dem der Tag mit Blick auf die Hügel ausklingt, die tagsüber noch zum Park gehörten.
Übernachtung (Vorschlag)
Sam Roi Yot bedeutet „dreihundert Gipfel“ — Kalksteinkegel, die wie aus dem Boden gestoßen wirken, dazwischen Feuchtgebiete und Mangroven. Der Vormittag gehört diesem Nationalpark: Javaneraffen und Brillenlanguren bewegen sich zwischen den Bäumen, während über den Feuchtgebieten Weißbauchseeadler und andere Greifvögel kreisen.
Ein kurzes Boot bringt Sie zu einem Strand auf einer kleinen Halbinsel — von dort führt ein Weg durch den Wald hinauf zur Tham Phraya Nakhon. In der Höhle erwartet Sie ein königlicher Pavillon aus dem Jahr 1890, errichtet für einen Besuch von König Rama V., mitten zwischen Stalaktiten und tropischer Vegetation — und durch ein Loch im Höhlendach fällt Sonnenlicht direkt auf sein geschwungenes Dach. Ein Ort, der gleichzeitig Naturwunder und Geschichte ist.
Weiter südlich, bei Bankrud, liegt die Phra Phut Kiti Sirichai Pagode. Von hier aus öffnet sich ein weiter Blick auf das Meer und die Strände der Umgebung — ein letzter Ausblick, bevor die Fahrt am Nachmittag südwärts nach Chumphon fortgesetzt wird.
Am späten Nachmittag erreichen Sie Chumphon. Die Stadt ist vor allem als Tor zu den Inseln im Golf von Thailand bekannt — für heute aber wartet erst einmal ein ruhiger Abend an Land.
Übernachtung (Vorschlag)
Der letzte Tag dieser Reise führt an die Küste — und der Weg dorthin hat noch einmal eigenen Charakter. Kurz hinter Chumphon liegt bei Langsuan ein Obstmarkt direkt an der Straße: Mangostan, Rambutan und Durian stapeln sich in Kisten, der Geruch von frisch geschnittenen Früchten liegt in der Luft. Ein kurzer Stopp zum Durchatmen, bevor es weiter nach Surat Thani geht.
Rund 30 Kilometer nördlich von Surat Thani liegt das kleine Chaiya — auf den ersten Blick ein unauffälliger Ort, doch hier steht der Wat Phra Borommathat Chaiya, einer der bedeutendsten Tempel Südthailands. Sein Chedi stammt aus der Zeit des Srivijaya-Königreichs, das vom 8. bis 13. Jahrhundert große Teile Südostasiens prägte — eine der wenigen vollständig erhaltenen Bauten dieser Epoche in Thailand.
Von Surat Thani aus führt eine kleine Straße durch die Berge westwärts an die Andamanenküste, nach Khao Lak, Phuket oder auf Koh Kor Khao — Reisfelder weichen Kautschukplantagen, dann den ersten Hügeln vor dem Meer, bis am Nachmittag Ihr Bade-Hotel erreicht ist. Wer die Reise lieber im Dschungel von Khao Sok oder mit der Überfahrt nach Koh Samui beenden möchte, kann das bei der Planung berücksichtigen.
Fünf Tage, ein Banyanbaum-Tempel, ein Zug durch einen Markt, die Brücke am Kwai, wilde Elefanten im Grenzgebiet zu Myanmar und ein königlicher Pavillon im Höhlenlicht — und am Ende wartet das Meer. Ein anderes Thailand als das, mit dem die Reise begann.
Leistungen & Preise
Jede unserer Thailand Rundreisen wird individuell für Sie geplant – die nachfolgenden Leistungen zeigen, was in dieser Reise bereits enthalten ist. Unser Richtpreis basiert auf 2 Reisenden in der regulären Saison und ist bewusst reell kalkuliert – ohne „ab"-Preise auf Basis unrealistischer Wechselkurse oder Gruppengrößen. Je nach Reisezeitraum, Hotelwahl oder Anzahl der Reisenden Personen kann Ihr persönlicher Preis auch günstiger ausfallen.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Jede Reise ist so einzigartig wie Sie. Dieser Richtpreis dient als Orientierung für das beschriebene Reiseprogramm bei 2 Personen. Ihr persönlicher Reisepreis richtet sich nach Reisezeit, Hotelkategorie, Anzahl der Reisenden und gewünschten Anpassungen. Ihr unverbindliches persönliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage.
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