Bangkok, der Süden — und eine Woche am Meer
Drei Tage Bangkok zum Ankommen, dann acht Tage durch ein Thailand, das die meisten Besucher nur als Durchfahrt kennen — Kanchanaburi mit seiner schweren Geschichte, Nationalparks entlang der schmalen Halbinsel, stille Buchten und Küstenorte ohne Massentourismus. Im Khao Sok Nationalpark wartet der größte Primärdschungel Südthailands, der Cheow Lan Stausee und eine Nacht im Baumhaus. Den Abschluss macht Koh Samui — fünf Tage am Meer, ohne Programm und ohne feste Zeiten.
Der Verlauf Ihrer Kleingruppenreise
Die Reise beginnt mit drei freien Tagen in Bangkok, bevor die Kleingruppenreise am Montag startet. Die Route führt zunächst nach Westen zu den Tempelanlagen von Kanchanaburi, dann südwärts entlang der schmalen Halbinsel — durch Nationalparks, Küstenorte und stille Buchten, die dem Reiseverkehr weitgehend entgangen sind. Im Khao Sok Nationalpark endet die Kleingruppenreise mit zwei Tagen im dichten Primärdschungel. Den Abschluss bildet Koh Samui — per Katamaran erreichbar, fünf Tage ohne festes Programm.
Ihr Reiseverlauf im Detail
Drei Abschnitte, drei verschiedene Rhythmen. Bangkok gehört dem Ankommen und der freien Erkundung — mit einem geführten Tag als Einstieg. Die Kleingruppenreise ab Montag ist abwechslungsreich und dicht: Geschichte, Küste, Nationalparks und Dschungel. Khao Sok und Koh Samui am Ende gehören der Langsamkeit — erst dem Urwald, dann dem Meer.
Der Flughafen Suvarnabhumi liegt rund 30 Kilometer östlich der Stadt — nach dem Transfer ins Hotel bleibt der erste Abend ganz dem Ankommen.
Bangkok braucht keine Einführung, aber einen ersten Abend. Das Sathorn-Viertel rund um das Hotel ist eine gute Ausgangsbasis: ruhiger als Sukhumvit, aber mit allem was man für einen ersten Abend braucht — Garküchen in den Seitenstraßen, Tempel die bei Einbruch der Dunkelheit beleuchtet werden, und der Silom Night Market keine zehn Minuten zu Fuß.
Übernachtung
Der Tag gehört der Stadt — mit einem privaten Reiseleiter als Begleitung. Anders als bei einer geführten Gruppentour bestimmen hier Sie das Programm: Vielleicht beginnt der Morgen auf dem Chao Phraya, wo Longtailboote durch die stillen Nebenkanäle gleiten, vorbei an Holzhäusern auf Stelzen und kleinen Tempelanlagen direkt am Wasser. Oder mit einem Besuch des Wat Pho, dessen liegende Buddha-Figur den gesamten Tempelraum ausfüllt. Wer lieber durch Märkte schlendert, findet im Pak Khlong Talat Blumenmarkt früh am Morgen einen der lebendigsten Orte der Stadt.
Ihr Reiseleiter kennt die Stadt, kennt die Abkürzungen und weiß, wo man mittags wirklich gut isst — ob in einer der offenen Garküchen in den Seitenstraßen oder in einem der kleineren Restaurants abseits der Touristenroute.
Da das Programm ganz nach Ihren Wünschen gestaltet wird, richten sich Transportmittel, Eintritte und Verpflegung nach dem, was Sie an diesem Tag wirklich sehen und erleben möchten — und sind daher nicht im Reisepreis enthalten.
Übernachtung
Der letzte freie Tag in Bangkok vor dem Start der Kleingruppenreise. Wer die vergangenen Tage im Sathorn-Viertel verbracht hat, findet jenseits des Chao Phraya eine andere Seite der Stadt: Thonburi mit dem Wat Arun, dessen Porzellanmosaike im Morgenlicht leuchten, oder die ruhigeren Kanäle des Westens, auf denen noch echte Longtailboote zwischen den Anlegestellen pendeln.
Wer lieber in der Nähe des Hotels bleibt, findet im Lumpini Park eine grüne Pause mitten in der Stadt — Bangkoks Antwort auf den Central Park, mit Wasserwarane als Mitbewohnern.
Übernachtung
Die Abholung vom Hotel erfolgt früh — zwischen 6:30 und 7:30 Uhr — und die Fahrt führt sofort nach Westen aus Bangkok heraus. Nach rund zwei Stunden beginnt in Kanchanaburi ein Abschnitt, der die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Südostasien greifbar macht.
Erste Station ist die Brücke am River Kwai, ein Teil der Todeseisenbahn, die von alliierten Kriegsgefangenen unter extremen Bedingungen erbaut wurde. Von hier aus führt eine rund einstündige Zugfahrt auf der historischen Strecke entlang von Flussschleifen und steil abfallenden Felswänden bis zur Station Tham Krasae — ein kurzer Aufstieg bringt zu einer Höhle mit Buddha-Statue und einem weiten Blick auf den Fluss darunter.
Nach dem Mittagessen am Flussufer folgt der Hellfire Pass — eine tiefe Schlucht, die Gefangene mit primitiven Werkzeugen und unter Scheinwerfern auch nachts in den Fels treiben mussten. Das angeschlossene Memorial Museum dokumentiert die Geschichte dieses Ortes ohne Beschönigung.
Die Unterkunft dieser Nacht liegt unmittelbar auf dem Wasser: ein schwimmender Raft-Bungalow auf dem River Kwai, umgeben von Dschungel und Stille.
Übernachtung
Der Morgen beginnt wenige Minuten vom Resort entfernt — an einer kleinen Dorfschule, wo um 8 Uhr die Nationalflagge gehisst wird und die Kinder gemeinsam die Hymne singen. Wer möchte, kann kurz am Englischunterricht teilnehmen und den Kindern einfache Wörter beibringen. Hinweis: An bestimmten Feiertagen und während der Schulferienzeit entfällt dieser Besuch.
Danach geht es zu den Zwillingstempeln von Kanchanaburi — dem Wat Tham Suea im thailändischen und dem Wat Khao Noi im chinesischen Stil. Beide stehen einander auf benachbarten Hügeln gegenüber; von einem Aussichtsturm öffnet sich der Blick über die Anlagen und die weiten Reisfelder dahinter.
Die Fahrt führt weiter nach Süden zur Tham Khao Luang Höhle bei Phetchaburi. Am Eingang tummeln sich Makaken, die als Wächter des Tempels gelten. Nach einem kurzen Abstieg öffnet sich ein hoher, von Tageslicht durchfluteter Hohlraum mit einer Buddha-Statue — einer der stimmungsvollsten Höhlentempel der Region. Das Mittagessen folgt in einem einheimischen Restaurant in der Nähe.
Ein letzter Stopp am Markt von Hua Hin — bekannt für frische Meeresfrüchte und regionale Spezialitäten — bevor die Route weiter nach Pranburi führt, einem ruhigen Küstenort im Schatten des bekannteren Nachbarn.
Übernachtung
Der Vormittag gehört dem Sam Roi Yot Nationalpark — einer Küstenlandschaft aus Kalksteinfelsen, Sümpfen und abgeschiedenen Buchten. Mit einem Longtailboot geht es zu einem stillen Strand, von dem ein Aufstieg zur Tham Phraya Nakhon Höhle führt. Im Inneren steht ein königlicher Pavillon, der bei bestimmtem Lichteinfall von einem Sonnenstrahl durch die offene Decke erhellt wird — einer der meistfotografierten Momente Südthailands. Wer den Aufstieg nicht unternehmen möchte, bleibt am Strand oder badet im Meer.
Das Mittagessen wird in einem kleinen Restaurant direkt am Pier serviert, das auf Meeresfrüchte spezialisiert ist. Danach führt eine Bootsfahrt durch den Khlong Daeng — einen von Mangroven gesäumten Wasserweg im südlichen Teil des Nationalparks, wo es ruhiger ist als an den Hauptanlaufstellen.
Am Nachmittag geht es weiter in den Kuiburi Nationalpark. Am Parkhauptquartier wechselt die Gruppe in Pick-up-Fahrzeuge der Forstbehörde und fährt mit einem Ranger in das Schutzgebiet. Auf offenen Grasflächen sind wilde Elefanten und die seltenen Gaure — indische Bisons — in freier Wildbahn zu beobachten. Die Safari dauert rund 90 Minuten. Hinweis: Den gesamten Juni über ist der Kuiburi Nationalpark geschlossen und es werden Alternativen besucht.
Übernachtung
Der Morgen beginnt im Bueng Bua Forest Park — einem weitläufigen Sumpfgebiet mit Holzstegen und Aussichtstürmen. Wasservögel, Seerosen und Schilfflächen bestimmen das Bild, im Hintergrund zeichnen sich die Kalksteinfelsen des Sam Roi Yot ab. Ein ruhiger Einstieg in einen Tag, der noch einiges vor sich hat.
Weiter nach Prachuap Khiri Khan — einer schmalen Provinzhauptstadt, die an manchen Stellen kaum zwanzig Kilometer breit ist, eingeklemmt zwischen Golf und Grenze. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Spiegelberg: Wer die rund 370 Stufen auf sich nimmt, wird mit einem freien Blick über Küste, Stadt und vorgelagerte Inseln belohnt. Direkt darunter liegt die Ao Manao Bucht, bewohnt von Brillenlanguren — ruhigere Primaten als Makaken, die sich aus unmittelbarer Nähe beobachten lassen.
Etwas weiter südlich bietet das Waghor Aquarium einen Einblick in die Unterwasserwelt des Golfs von Thailand. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant folgt ein Abstecher zum Wat Tang Sai in Ban Krut — ein Tempel auf einer Anhöhe mit Blick über die Küstenlinie.
Den Tagesabschluss bildet der Khao Dinsor Aussichtspunkt bei Chumphon. Zwischen September und November ist dieser Punkt einer der besten Beobachtungsplätze für den Greifvogelzug aus Sibirien und China — auch außerhalb dieser Zeit lohnt der Blick über die Hügelketten des Südens.
Übernachtung
Der Khao Matsee Aussichtspunkt am Morgen gibt einen letzten weiten Blick über die Bucht von Chumphon, bevor die Route weiter nach Süden führt. In einem kleinen Restaurant direkt am Punkt sind die berühmten Schwalbennester der Region zu probieren — serviert mit Tee und frischen Früchten, ein lokales Produkt das hier seit Generationen geerntet wird.
Kurz darauf führt die Strecke in die Obstplantagen rund um Sawi. Je nach Reisezeitpunkt sind Durian, Mangostan, Longan oder Schlangenfrucht zu sehen und zu kosten — eine andere Seite Südthailands als die Tempel und Nationalparks der Vortage.
Bei Pato biegt die Route ins Landesinnere ab zum Wat Tham Khao Kriab. 390 Stufen führen hinauf zur gleichnamigen Höhle, elektrisch beleuchtet und mit Felsformationen, die im Inneren einen eigenen Charakter entwickeln. Das Mittagessen folgt unterwegs.
Am frühen Nachmittag wartet der Wat Phra Borommathat Chaiya — einer der ältesten erhaltenen Tempel Südthailands, mit einem Chedi aus dem 7. Jahrhundert. Den Abschluss des Tages bildet eine Bootsfahrt auf dem Tapi-Fluss durch Surat Thani: Mangroven, Dörfer am Ufer und stille Seitenkanäle — ein ruhiger Übergang nach acht Tagen unterwegs.
Übernachtung
Nach dem Frühstück bringt ein privater Minivan die Gruppe in rund einer Stunde in den Khao Sok Nationalpark — den flächenmäßig größten Primärregenwald Südthailands. Die Landschaft wechselt schlagartig: Statt Küste und Reisfeldern umgeben jetzt steile Kalksteinfelsen, dichter Dschungel und der Sok River das Khao Sok Nature Resort, das mitten im Schutzgebiet liegt.
Ab hier übernimmt ein englischsprachiger Wildlife-Guide die Begleitung der Gruppe.
Das Resort ist von keinen Restaurants oder Geschäften zu Fuß erreichbar — ein kostenloser Shuttle fährt zwischen 8 und 21 Uhr ins nahe Khao Sok Village und zurück. Die Baumhäuser haben Klimaanlage, eigenes Bad und Kühlschrank. Nach dem Einchecken bleibt Zeit, die unmittelbare Umgebung des Resorts zu erkunden. Das Mittagessen wird im Resort-Restaurant eingenommen.
Um 14:30 Uhr beginnt das Trekking durch den Nationalpark — geführt vom Wildlife-Guide, der die Gruppe über Pflanzen, Tiere und die Besonderheiten des Ökosystems informiert. Elefanten, Tapire und Gibbons leben im Park, ebenso die Rafflesia — eine parasitäre Pflanze mit einer Blüte von bis zu 80 Zentimetern Durchmesser, die fast ausschließlich hier vorkommt. Entlang des Wanderpfads besteht die Möglichkeit, in einem Bach zu schwimmen.
Das Abendessen wird vom Guide und den Rangern am Lagerfeuer zubereitet. Danach folgt eine Nachtwanderung zur Tierbeobachtung — Rückkehr ins Resort gegen 21 Uhr.
Übernachtung
Die rund 60 Kilometer zum Rajaphrapha Staudamm sind in knapp einer Stunde zurückgelegt. Am Damm wechselt die Gruppe in ein Longtailboot — ab hier bestimmt das Wasser das Tempo.
Der Cheow Lan Stausee ist einer der ungewöhnlichsten Orte Südthailands: Aus dem smaragdgrünen Wasser ragen Kalksteinfelsen auf, dicht bewaldet bis zur Spitze — ein Panorama, das manchmal mit den Karstlandschaften Südchinas verglichen wird. Mehrere Stunden führt die Bootsfahrt tief in den Stausee, mit einem Mittagessen auf einem schwimmenden Restaurant auf dem Wasser.
Ein Zwischenstopp gilt einer Tropfsteinhöhle — zu erreichen über einen kurzen Wanderpfad durch den Dschungel am Ufer. Im Inneren öffnen sich Kammern mit Stalaktiten und Stalagmiten, die das Licht der Stirnlampen brechen. Wer möchte, springt vor oder nach der Höhle vom Boot in den See. Am späten Nachmittag kehrt die Gruppe zum Resort zurück.
Übernachtung
Nach dem Frühstück bringt ein privater Transfer die Gruppe zum Pier bei Donsak — rund zwei Stunden Fahrt durch das Hügelland der Halbinsel. Am Pier wartet der Katamaran: In etwa 90 Minuten überquert er den Golf von Thailand bis zum Anleger auf Koh Samui, von wo ein Transfer direkt zum Resort an der Maenam Beach führt.
Maenam liegt im Norden der Insel — ruhiger als Chaweng oder Lamai, mit einem langen, breiten Strand und einem Blick auf die Insel Koh Phangan am Horizont. Der Rest des Tages gehört dem Ankommen.
Die folgenden Tage stehen ganz zur freien Verfügung. Koh Samui ist groß genug für mehrere Ausflüge: Der Big Buddha im Nordosten der Insel, der Angthong Marine Nationalpark per Tagesausflug vom Pier, die Wasserfälle im Inselinneren oder einfach der Strand vor dem Resort. Wer die Insel mit dem Motorroller erkundet, umrundet sie in einem halben Tag — die Küstenstraße führt durch Fischerdörfer, Kokosnussplantagen und ruhige Buchten abseits der Touristenzentren.
Übernachtung
Der letzte Morgen auf Koh Samui gehört noch dem Strand — oder einem letzten Frühstück mit Blick aufs Meer. Dann bringt ein Transfer zum Flughafen Koh Samui den Abschluss einer Reise, die von der Großstadt durch den Dschungel bis ans Meer geführt hat.
Wer früh fliegt, bricht entsprechend früh auf. Wer noch Zeit hat, nutzt den Vormittag für einen letzten Spaziergang entlang der Maenam Beach — ruhiger als an den Abreisetagen der meisten anderen Inseln.
Leistungen & Preise
Drei Tage Bangkok mit privatem Reiseleiter, acht Tage Kleingruppenreise mit maximal fünf Mitreisenden, zwei Tage im Khao Sok Nationalpark und fünf Tage auf Koh Samui — das Programm der Gruppenreise steht fest, Bangkok und Koh Samui gehören Ihnen.
Inkludierte Leistungen
Nicht inkludiert
Der Richtpreis gilt pro Person im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag liegt bei ca. 345 €. Der genaue Preis in Euro richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs, dem Buchungszeitpunkt und der Teilnehmerzahl — Ihr persönliches unverbindliches Angebot erhalten Sie auf Anfrage. Sonderpreis gültig für Reiseantritt zwischen 15. April und 31. Oktober 2026 — außerhalb dieses Zeitraums auf Anfrage.
Persönliches Angebot anfragenHäufige Fragen
Unverbindlich anfragen
Teilen Sie uns Ihren Wunschtermin und die Anzahl der Personen mit — wir prüfen die Verfügbarkeit und melden uns zeitnah. Unser Team ist vor Ort in Thailand und kennt die Stationen dieser Reise aus eigener Erfahrung.
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